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21 neue Stellen: Leipzig stockt Feuerwehr-Personal auf – Mediator soll Fronten aufweichen

veröffentlicht 23. September 2014 abgelegt unter Allgemein

firemen-78111_640Leipzig. Mehr Leute und ein 48-Stunden-Schichtsystem: Die Leipziger Feuerwehr wird bis 2016 ihre Organisation stufenweise verändern. Das beschloss am Mittwoch der Stadtrat. Nach monatelangen Protesten der Kameraden für mehr Personal und gegen unbezahlte Überstunden sind die Fronten aber verhärtet. Michael Burgkhardt (Bürgerfraktion) wurde zum Mediator berufen. Er steht vor einer schwierigen Mission.

Die Initiative zum Vermittlungsverfahren ging von den Feuerwehrleuten aus und gelangte über den Fachausschuss Umwelt und Ordnung in die Beschlussfassung. Um Neutralität zu bewahren, verließ Burgkhardt zur Abstimmung am Abend den Plenarsaal. „Dass man jetzt überhaupt miteinander redet, ist ein guter Schritt“, sagte der Chef der Bürgerfraktion am Donnerstag gegenüber LVZ-Online.

Die Feuerwehrleute und deren Gewerkschaft DFeuG bemängelten immer wieder, dass die Stadt keine ihrer Vorschläge zur Kenntnis nehme. Durch den Personalrat der Stadt fühlten sie sich nicht angemessen vertreten, betonten die Gewerkschafter auch am Mittwoch bei einer Protestkundgebung vor dem Ratssaal.

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