03 Nov

Bürgerbeteiligung in Berlin soll Anfang 2015 losgehen

veröffentlicht 3. November 2014 abgelegt unter Allgemein

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Die Berliner Bürger sehen die mögliche Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 weiter skeptisch. Der Senat will sie ab Anfang 2015 beteiligen. Die Frage ist: Wie sehr?

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will wie berichtet am 21. März 2015 entscheiden, ob und mit welcher der Bewerberstädte – Berlin oder Hamburg – er sich für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 und eventuell 2028 bewirbt. Aber wie sollen die Berliner an einer Bewerbung beteiligt werden? Der DOSB präsentierte eine Forsa-Umfrage, wonach 48 Prozent der Berliner dafür, 49 Prozent gegen eine Bewerbung sind.

Gäbe es heute eine Volksbefragung, würde die Mehrheit gegen eine Bewerbung sein.

„Das ist eine Momentaufnahme“, beschwichtigt Senatssprecher Richard Meng. „Ab Anfang 2015 wird es mit der Bürgerbeteiligung losgehen.“ Es solle eine „breite Beteiligung“ mit Bürgerforen und im Internet geben. Derzeit erarbeite man ein Konzept.

Klare Position für Berlin als Olympia-Austragungsort hat der Deutsche Schwimm-Verband mit einem Präsidiumsbeschluss bezogen. DSV-Präsidentin Christa Thiel, zugleich DOSB-Vizepräsidentin, betonte vor kurzem beim sportpolitischen Empfang der CDU-Fraktion die herausragende Rolle von Berlin als Austragungsort für Schwimmwettkämpfe. Auch der Landessportbund steht einer Olympia-Bewerbung von Berlin grundsätzlich positiv gegenüber. Diese funktioniere aber nur, „wenn die Bevölkerung hinter dem Projekt steht“, sagte LSB-Präsident Klaus Böger. Er fordert einen „verbindlichen Entscheid“ über Olympia in Berlin. Zugleich mahnt er an, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) den geplanten Reformprozess ernstnehmen und Reformen anlegen sollte.

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Quelle: www.tagesspiegel.de

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