Wie eine Win-win-Situation für alle Beteiligten geschaffen werden kann.
Die Frage nach einem angemessenen Honorar ist ein Thema, das viele Mediatoren beschäftigt – ebenso wie Angehörige anderer freier Berufsgruppen. In der Mediation (3/2018) veröffentlichten wir dazu einen Diskussionsbeitrag von Hans-J. Steiner. Der folgende Beitrag knüpft hieran an und ergänzt die Argumentation um weitere Aspekte. - Ein Artikel von Jochen Waibel
Baugroßprojekte sind trotz und wegen ihrer Komplexität für eine Mediation geeignet. Dabei erfordert eine Vielzahl von Problemen auf verschiedenen Ebenen besondere Mediationstechniken, um den Interessen der Parteien an kurzfristigen, kostengünstigen und geschäftserhaltenden Lösungen gerecht zu werden. - Ein Artikel von Christoph Bubert
Lesen Sie, wie der Weg zur geeinten Gesellschaft aussehen könnte, warum es sinnvoll ist, wenn Bürgerräte bei Auseinandersetzungen auf lokaler Ebene als Konfliktmediatoren agieren und welchen Beitrag Schulmediation zur nachhaltigen Lösung von Konflikten im Klassenverband leisten kann.
Zunehmend befassen sich Forscher mit der Verbindung zwischen Körper und psychischen Variablen. Dabei wird deutlich, dass nicht nur die Psyche den Körper beeinflusst, sondern auch der Körper auf die Psyche wirkt. Einstellungen, Emotionen und Handlungen können sowohl durch die eigene Körperhaltung als auch über eine metaphorische Darstellung ausgedrückt und beeinflusst werden. Darüber hinaus zeigt die psychologische Forschung zur Grounded-Cognition-Theorie, dass die Wirkung von bestimmten motorischen Handlungen und Körperpositionen – sogar unbewusst – einen verstärkenden Einfluss auf das eigene geplante Verhalten hat. In diesem Rahmen stellen wir Ihnen zwei Ansätze vor, die innerhalb der Mediation genutzt werden können:
Die aktuelle Pandemie verändert das Leben jedes Einzelnen. Die Menschen, aber auch die Unternehmen brauchen Zeit, um die veränderte Situation wahrnehmen, darauf reagieren, aber auch in ihr agieren zu können. Und dort, wo es Aktionen gibt, gibt es auch Konflikte. Wie diese sich verändern und was diese Veränderungen für den Bereich Mediation und Konfliktmanagement bedeuten, darüber hat sich die TRANSFER mit Professor Dr. habil. Gernot Barth unterhalten.
ZDF-Interview mit Prof. Dr. Barth

Trotz Bußgeld: Es wird wohl weiterhin Menschen geben, die auf einen Mund-und-Nasen-Schutz verzichten. Wie kann man sie zum Umdenken bewegen?
Frau Brigitte Zypries, Herausgeberin des DUB UNTERNEHMER Magazins im Gespräch mit Prof. Dr. Gernot Barth, Herausgeber der Zeitschrift "Die Mediation" über den Nutzen und die Vorteile einer Mediation bei einer Unternehmensnachfolge. Wieso ist ein Blick von außen vor allem bei familieninternen Übergaben so wichtig?
Der Mensch sehnt sich nach Anerkennung, Nähe und Liebe. Entscheiden sich zwei Personen, eine Liebesbeziehung einzugehen, fußt diese auf einer Vielzahl von Eigenschaften, die man aneinander schätzt. Auf diese Weise lernt man voneinander und kann allein, aber auch zu zweit wach-sen. Grundlage dafür ist Ehrlichkeit – sich selbst, aber auch dem anderen gegenüber. Denn nur, wenn Liebende wahr und wahrhaftig denken, füh-len und handeln, kann ihre Beziehung zueinander über das Physische hinausgehen und wirkliche Intimität erreichen.
Die Steinbeis-Hochschule schafft neue Professur für Konfliktmanagement und Mediation an der Fakultät für Business & Economics.
Die Bundesagentur für Arbeit stellt auf berufsfeld-info.de verschiedene Ausbildungen, Studiengänge oder Weiterbildungen sowie die dazugehörigen Berufsfelder vor. Nun wurde auch die Mediationsweiterbildung dort aufgegriffen. Ihren Weg zur Mediation und den Einstieg in das Berufsfeld schildert Mediatorin Sosan Azad in einer kurzen Reportage. „Ich habe nach dem Handwerkszeug gesucht, um Probleme besprechbar zu machen und vielleicht sogar eine Lösung zu finden. Die Menschen sollten mitreden dürfen und einbezogen werden. Es ging mir um Beteiligungsprozesse und nicht um Paragraphen oder Gesetze.“
Die Europäische Konferenz zur Mediation in grenzüberschreitenden Erbfällen möchte Interessierte an den Themen Erbkonflikt, Mediation bei Erbangelegenheiten, Europäische Erbrechtsverordnung sowie Cross-Border Mediation einladen. Die Tagung findet am dritten Tag des Leipziger Mediationsforums am 26. Juni 2019 in Leipzig im Rahmen des EU-Projektes FOMENTO statt. Das 5. Leipziger Mediationsforum steht unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministers der Justiz Sebastian Gemkow.
Auch in diesem Jahr veröffentlichte das Allensbacher Institut den Rolands Rechtsreport und befragte darin Bürgerinnen und Bürger, seit 2013 auch wieder die Richterschaft und Staatsanwälte zu Ihrer Meinung zum deutschen Rechtssystem und zur außergerichtlichen Streitbeilegung. Wie in den vergangenen Untersuchungen auch, wurde dabei auch der aktuelle Stand der Mediation in Deutschland beleuchtet. In diesem Jahr wurde das Forschungsdesign um die Frage zur außergerichtlichen Streitbeilegung im Allgemeinen ausgeweitet. Ein Ergebnis ist, dass 84 Prozent der Befragten bereits von außergerichtlicher Streitbeilegung gehört haben. Im Vergleich: 2018 waren es nur 74 Prozent, allerdings auch speziell in Bezug auf das Verfahren der Mediation. Auch der Erfolg von Mediationen und weiteren außergerichtliche Verfahren wurden relativ hoch eingeschätzt.
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