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        <name>Die Mediation</name>
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    <updated>2026-04-17T09:22:16+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Neue Rollenbilder in agilen Arbeitsprozessen </title>
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                 Ein Scrum Master ist ein wichtiger Bestandteil des Scrum-Prozesses. Er fungiert als Moderator der Sitzungen und ist dafür verantwortlich, dass jedes Teammitglied seine Rolle ausfüllt. Der Scrum Master sorgt auch dafür, dass dem Fortschritt des Teams keine Hindernisse im Weg stehen und stellt sicher, dass es immer vorankommt. Die Personen haben damit viele Verantwortlichkeiten, aber auch die Macht und die nötigen Führungsqualitäten, um Entscheidungen im Namen des gesamten Teams zu treffen. Er kann entscheiden, welche Aufgaben delegiert werden müssen, wer was zu tun hat und wie mit Herausforderungen oder Hindernissen umgegangen werden soll, auf die das Team stößt. 
  Die Eigenschaften des agilen Teamleaders   Ein Scrum Master kann sowohl  ein Generalisten  als auch ein Spezialist sein. Es gibt generalistische Scrum Master, die für die Gesamtstruktur des Meetings verantwortlich sind und gewährleisten, dass jedes Teammitglied seine Aufgaben hat und diese nach Prioritäten geordnet sind, und sie auf dem Laufenden halten, was täglich zu tun ist.     Der spezialisierte Scrum Master, der für einen bestimmten Bereich wie Technik oder Projektmanagement zuständig ist, sorgt dafür, dass das Team bei seiner Arbeit gut und mit dem korrekten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen vorankommt. Der Scrum Master ist also heute, aber noch viel mehr in Zukunft, die leitende Figur in einem oder in mehreren Teams. Die  Rolle für den Mediator in Scrum  gewinnt damit täglich an Wichtigkeit. Er hilft den Teams, den notwendigen Fluss zu erreichen und ein wertvolles Produkt zu liefern, indem er das Engagement und die Produktivität durch einen empirischen Ansatz zur Verwaltung von Aufgaben, Menschen, Fortschritt und Qualität maximiert.     Zu den weiteren Aufgaben des Masters zählen die Organisation von Besprechungen und er gibt ständig konstruktives Feedback zur Arbeit des Teams. Dabei zeichnet sich der gute Scrum Master dadurch aus, dass er immer  den nötigen Fokus behält  und bei komplizierten Situationen als wichtiger Mediator auftritt. Er nutzt sein erlerntes Wissen bestmöglich aus, indem er das Engagement und die Produktivität durch einen empirischen Ansatz zur Verwaltung von Aufgaben, Menschen, Fortschritt und Qualität maximiert. 
  Prognosen für den agilen leitenden Angestellten   Es wird erwartet, dass das Gehalt eines Scrum-Masters in den nächsten Jahren um 34 Prozent steigen wird. Der Scrum-Master ist vergleichbar mit einem Projektmanager mit Kenntnissen in agiler Softwareentwicklung, Softwaretechnik und Management. Die Aufgabe des Scrum Masters, der innerhalb eines Teams  den roten Faden behält , ist vergleichbar mit der eines Geschäftsinhabers in einem Unternehmen, der den Fortschritt der Firma verwaltet, indem er Verhaltensregeln für das Team aufstellt und dessen Leistung bewertet. Einige Scrum Master haben auch selbst Erfahrung in der Programmierung oder im Produktmanagement.    Zu den immer wichtigeren Aufgaben eines Scrum Masters gehört auch die Schulung neuer Teammitglieder. Als Lehrer für andere spielen agile Coaches eine wichtige Rolle für das Wachstum eines Unternehmens. Die Rolle wandelt sich daher immer mehr von der eines Managers zu der eines agilen Coaches.    Scrum Master stellen oft neue Mitglieder ein und weisen ihnen Aufgaben zu, damit sie lernen, wie sie im Team arbeiten können. Der Scrum Master ist für die Organisation aller Aktivitäten innerhalb eines Sprints verantwortlich und kümmert sich auch um alle Probleme, die mit dem Entwicklungsteam auftreten. Er ist damit jetzt schon der erste und wichtigste Ansprechpartner für die meisten Prozesse innerhalb eines Unternehmens. 
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                            <updated>2022-11-03T13:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Kein Anstand unter dieser Nummer.</title>
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 von Dr. Stefan Grüll, Berlin 
  Am Anfang war das Wort. &amp;nbsp;Für das Ende reicht heute eine WhatsApp. Jeder vierte Jugendliche im Alter zwischen 16 bis 29, dies das Ergebnis einer Untersuchung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom e.V.; * Link zur Pressemitteilung s.u.) hält das digital übermittelte Beziehungsaus für einen geeigneten Weg, sich aus lästig empfundener Partnerschaft zu verabschieden. Jeder Fünfte hat es schon getan. Wer keinen Stil hat, kann ihn nicht verletzen. Wie sehr das Gegenüber verletzt wird, steht auf einem anderen Blatt. Empathie ist ein Fremdwort und Respekt wird von Halbstarken stets lautstark eingefordert, aber nur selten gewährt. 
  
 © fotolia |Christopher Rynio 
 
 Kurz. Kürzer. SMS. Orthographische (Un)Kenntnis verstärkt den Hang zum Kommunikationsstakkato und für&amp;nbsp;den persönlichen Gedankenaustausch fehlt es – auch dies ist wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis –&amp;nbsp;an Mut. Wo Angst herrscht, im direkten Kontakt nicht bestehen zu können, kann ein unerwarteter Anruf schnell eine Schockstarre auslösen. Die Flucht in eine Textnachricht schafft wertvollen Zeitgewinn. Entschleunigung der Kommunikation aus Sorge, die Diskrepanz zwischen Sprechgeschwindigkeit und Denkvermögen könne allzu offenkundig werden; das omnipräsente Mobilfunktelefon die zur iPhone gewordene Bedrohung des Selbstwertgefühls in Hand- und Hosentasche. Ein Drittel aller Jugendlichen telefoniert so gut wie gar nicht mehr. 
 Wer aber nicht mehr selbst spricht und nur noch unzulänglich schreiben kann, lässt Emojis füllen, was kryptisch Getipptes an Fragezeichen beim Empfänger hinterlässt. Entsprechend voll ist das Netz mit Interpretationshilfen, die die unüberschaubare Vielfalt der längst nicht mehr nur gelben Punkt-Punkt-Komma-Strich-Gesichter erläutern. Und so wird auch der oder die per Whats App beziehungstechnisch Entsorgte Trost in den binären Weiten des Webs finden können, wenn der lieblose Schlussakkord mit einem traurig schauenden Smily gepimpt wird. Zivilisierte Kommunikation? Temporary not available. Kein Anstand unter dieser Nummer. 
 * www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Jeder-Fuenfte-hat-schon-Messenger-Schluss-gemacht  
 
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                            <updated>2019-09-02T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Saison-Job Neukunden und Aufträge akquirieren?</title>
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                                            Gegen Ende des Jahres wird vielen Trainern und Beratern bewusst: Ups, ich brauche ja Aufträge fürs kommende Jahr. Entsprechend boomt dann das Geschäft der Marketingberater und -unterstützer. Alle Jahre dasselbe Ritual. Kaum sind die letzten Blätter von den Bäumen gefallen und ...
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                  Gegen Ende des Jahres wird vielen Trainern und Beratern bewusst: Ups, ich brauche ja Aufträge fürs kommende Jahr. Entsprechend boomt dann das Geschäft der Marketingberater und -unterstützer.  
 Alle Jahre dasselbe Ritual. Kaum sind die letzten Blätter von den Bäumen gefallen und kündigt sich die Adventszeit an, bimmelt bei den Marketingberatern für Trainer, Berater und Coaches ein, zwei Mal pro Tag im Büro das Telefon und fragen Trainings- oder Beratungsanbieter bei ihnen an, ob diese sie im Marketingbereich unterstützen könnten – oder es treffen entsprechende Mails bei ihnen ein. 
  Berater erwachen aus Marketing-Tiefschlaf  
    
 © fotolia |ekostsov 
 
 Monatelang herrschte zuvor, überspitzt formuliert, absolute Funkstille, doch nun schreit plötzlich alle Welt nach Beratung und Marketingunterstützung – und zwar möglichst umgehend und sofort. 
 Der Grund hierfür: Gegen Ende des Jahres schauen viele Berater in ihre Auftragsbücher fürs kommende Jahr und stellen fest: Ups, da klaffen ja noch große Löcher. Also versenden sie, nachdem sie zuvor monatelang im Marketing-Tiefschlaf waren, endlich mal wieder ein Mailing an ihre „sehr verehrten Kunden“. Und die ganz aktiven unter ihnen? Sie nehmen sogar den Telefonhörer in die Hand und rufen die Entscheider bei ihren Stammkunden an, um die Aufträge fürs Folgejahr unter Dach und Fach zu bringen. 
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  Stammkunden brechen überraschend weg   
 Doch dann hören sie nicht selten: „Wir möchten im kommenden Jahr andere Schwerpunkte setzen. Deshalb muss ich Ihnen leider sagen,…“ Oder: „Unser Vorstand hat entschieden, dass wir 2019 …. Deshalb müssen wir Ihnen leider mitteilen,….“ Kurz: Die Trainer und Berater erhalten die mental fürs Folgejahr bereits fest eingeplanten Aufträge definitiv nicht, oder sie werden auf einen unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft vertröstet. 
 Geschieht dies, dann geraten nicht wenige Trainer und Berater, insbesondere solche die in den zurückliegenden Jahren weitgehend von einer Handvoll Stammkunden lebten, in Panik. Also rufen sie zum Beispiel bei uns, den PRofilBeratern an – nicht selten in der Hoffnung, dass wir ihnen einige Marketing-Zaubertricks verraten können, wie sie recht kurzfristig ihre Auftragsbücher füllen können. 
  Wunsch, kurzfristig Aufträge von Neukunden akquirieren  
 Entsprechend enttäuscht sind sie, wenn die Marketingberater zu ihnen dann sagen „Wir haben keine Zeit bzw. freien Kapazitäten“ oder gar: „Ihre Erwartungen sind unrealistisch, denn so kurzfristig, wie von ihnen erhofft, lassen sich zumindest Projektaufträge nicht generieren“ – speziell dann nicht, wenn eigentlich alle relevanten Marketinginstrumente fehlen, wie zum Beispiel 
 
 ein gepflegter Adresspool, 
 eine aussagekräftige, professionell wirkende Webseite und 
 smarte „Schaufenster-Produkte“, die dazu geeignet sind, bei Neukunden sozusagen einen Fuß in die Tür zu bekommen und von ihnen einen kleinen Erstauftrag zu erhalten. 
 
  Ein gewisses Kunden-Sterben ist normal   
 Deshalb sehen wir die verstärkte Nachfrage nach unseren Leistungen gegen Jahresende und zu Jahresbeginn mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit einem lachenden Auge, weil es uns selbstverständlich freut, wenn unserer Leistungen nachgefragt werden. Mit einem weinenden Auge, weil diese Anfragen, meist nur ein Ausdruck der grundlegenden Defizite beim Marketing vieler Trainer und Berater sind. 
 So fehlt zum Beispiel vielen Beratern das Bewusstsein, dass ein gewisses Kundensterben im Trainings- und Beratungsmarkt normal ist – selbst wenn ein Berater für seine Kunden eine Top-Leistung erbringt, denn immer wieder wechseln die Entscheider in den Unternehmen. Oder setzen diese andere Prioritäten. Deshalb ist es für Berater existenzgefährdend, sich auf einer Handvoll Stammkunden auszuruhen, und weil sie aktuell gut ausgelastet sind, ihre Marketing- und Vertriebsaktivitäten ganz einzustellen. 
  Neukunden lassen sich nicht über Nacht akquirieren     
 Viele Berater verdrängen zudem, dass sie keine „Schnelldreher“ verkaufen, sondern die Akquise von Neukunden sich im Trainings- und Beratungsmarkt in die Regel über Monate oder Jahre erstreckt. Deshalb sollten ihr Marketing und ihr Vertrieb eigentlich ein fortlaufender Prozess sein, damit sie, wenn überraschend Kunden wegbrechen, zumindest einige angewärmte potenzielle Neukunden in der Pipeline haben und nicht mit dem Kontakt- und Beziehungsaufbau sozusagen ganz am Anfang stehen. 
  Berater nehmen ihre Unternehmer-Aufgabe nicht wahr  
 Der wichtigste und entscheidende Punkt ist jedoch: Viele Trainer und Berater haben, obwohl sie Unternehmer sind, nicht verinnerlicht, dass das Marketing und der Vertrieb Kernprozesse in jedem Unternehmen sind. Deshalb ist und bleibt es ihr Job als Unternehmer, sich darum zu kümmern – und lässt sich die Verantwortung für die hiermit verbundenen Aufgaben weder an externe Dienstleister, noch an irgendwelche administrativen Mitarbeiter, die für die Trainer oder Berater arbeiten, delegieren. Diese können sie maximal bei ihrem Job unterstützen. Die Verantwortung für die Kernaufgabe Marketing und Vertrieb tragen sie. 
 Bernhard Kuntz 
  Zum Autor:  Bernhard Kuntz ist der PRofilBerater GmbH, Darmstadt, die Bildungs- und Beratungsanbieter beim (Online-)Marketing unterstützt. Er ist Autor u.a. der Bücher „Die Katze im Sack verkaufen“, „Fette Beute für Trainer und Berater“ und „Warum kennt den jeder?“. Internet:  www.die-profilberater.de  
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                            <updated>2019-08-30T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Arbeitsleistung nicht unter Wert verkaufen</title>
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                                            Auch wenn sie aufeinander angewiesen sind, teilen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht immer dieselben Interessen. Besonders deutlich wird dies bei Fragen der Vergütung und der Regelung von Arbeits- und Urlaubszeiten. Wenn sich die Beteiligten nicht untereinander oder im Rahmen ...
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                 Auch wenn sie aufeinander angewiesen sind, teilen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht immer dieselben Interessen. Besonders deutlich wird dies bei Fragen der Vergütung und der Regelung von Arbeits- und Urlaubszeiten. Wenn sich die Beteiligten nicht untereinander oder  im Rahmen einer Mediation  einigen können, werden die Konflikte vor Gericht ausgetragen. Dass Arbeitsgerichtsprozesse in der heutigen Zeit durchaus üblich sind, lässt sich daraus ersehen, dass die Kosten dafür steuerlich absetzbar sind. 
 Über Jahrzehnte galt Deutschland als Muster für eine funktionierende Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Letztere zahlten ordentliche Löhne, von denen Arbeit und Angestellte verhältnismäßig gut leben konnten. Im Gegenzug profitierten die Arbeitgeber von einer stabilen Wirtschaftslage, die durch Streiks weitaus weniger beeinträchtigt wurde, als dies in anderen Länder der Fall war. Über lange Zeit hat dieses System so gut funktioniert, dass Durchschnittshaushalte mit dem Einkommen eines Alleinverdieners gut über die Runden kamen. 
 Die Ausweitung der Europäischen Union und die voranschreitende Globalisierung brachten Veränderungen mit sich, die das Gleichgewicht der Sozialpartnerschaft in Schieflage brachten. Billiganbieter drängten auf den Markt und warben mit Kampfpreisen. Die heimischen Unternehmen konnten ihre Produkte und Dienstleistungen zu diesen Bedingungen nicht anbieten, da sie nicht kostendeckend waren. In der Folge kam es zur Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland, wo die Herstellungskosten niedriger sind. Dadurch geriet wiederum der hiesige Arbeitsmarkt unter Druck, weil hiesige Produktionsstätten geschlossen wurden und die Angestellten ihre Arbeit verloren. 
  
 © zimmytws | Fotolia 
 
 Mit den neuen Verhältnissen scheint sich das Prinzip der Sozialpartnerschaft überlebt zu haben. Seither herrscht ein Klima, wo es für Verbraucher und Anbieter darum geht, jemanden zu finden, der es billiger macht. Für Arbeitnehmer stellt sich vermehrt die Frage, wie sie ihre Leistungen und ihre Arbeitskraft so verkaufen, dass sie ein Auskommen mit dem Einkommen haben. 
 Um Lohnkosten einzusparen, sind viele Unternehmer aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten. Diese Interessenvertretung handelt gemeinsam mit den Gewerkschaften die Tariflöhne für die einzelnen Branchen aus. Mit dem Austritt entfielen die gewohnten Lohn- und Gehaltserhöhungen. Hiervon betroffene Arbeitnehmer, die mehr Geld verdienen möchten, müssen seitdem selbst  in Gehaltsverhandlungen mit ihrem Chef eintreten . 
 Niemand sollte sich unter Wert verkaufen, aber Forderungen zu stellen, ist nicht jedermanns Sache. Häufig steckt hinter dieser Hemmung die Angst vor einer Zurückweisung. Dagegen, einen Wunsch versagt zu bekommen, ist keiner gefeit. Selbst wenn es dazu kommen sollte, ist dies kein Grund zur Resignation. Denn mit dieser Absage hat der Arbeitnehmer ein gutes Argument für einen weiteren Versuch. Der sollte dann jedoch frühestens in einem halben Jahr erfolgen. 
 Es besteht übrigens keine Veranlassung, den Ausgang der Gehaltsverhandlung mit dem eigenen Verbleib im Unternehmen zu verknüpfen. Wer dies tut, setzt sich unnötig unter Druck. Solange der Arbeitnehmer nicht tatsächlich  ein lukratives Stellenangebot  von einer anderen Firma vorliegen hat, ist eine solche Vorgehensweise mit einem hohen und unnötigen Risiko verbunden. Wenn die Drohung, das Unternehmen zu verlassen, verpufft, steckt der Angestellte in einer Zwickmühle. Dann bleibt ihm die Wahl, konsequent zu sein und den Arbeitsplatz zu verlieren oder einen Rückzieher zu machen. Letzteres wäre seiner Glaubwürdigkeit abträglich und würde ihm bei künftigen Verhandlungen dieser Art eine ungünstige Ausgangsposition bescheren. 
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                            <updated>2019-08-29T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">10 Jahre EU-Mediations-Paradox – ist eine Erweiterung der EU-Richtlinie notwe...</title>
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                                            10 Jahre nach dem in Krafttreten der EU Mediationsrichtlinie 2008/52, bleibt das sogenannte Mediations-Paradox bestehen. Weniger als 1% der zivilen und wirtschaftlichen Streitangelegenheiten gelangen bis zum Mediator, trotz der klar erwiesenen Vorteile, die solch ein Verfahren...
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                 10 Jahre nach dem in Krafttreten der EU Mediationsrichtlinie 2008/52, bleibt das sogenannte Mediations-Paradox bestehen. Weniger als 1% der zivilen und wirtschaftlichen Streitangelegenheiten gelangen bis zum Mediator, trotz der klar erwiesenen Vorteile, die solch ein Verfahren mit sich bringt (z.B. Kosten- und Zeitreduktion). Ziel war ursprünglich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Justizverfahren und Mediationsverfahren herzustellen. Die EU-Richtlinie sollte zur Verbreitung der alternativen Streitbeilegung beitragen.  Wie Studien und Forschungsberichte aufweisen, hat sich nur in Italien eine Tendenz zur Mediation hin in den letzten Jahren entwickelt (hier können Sie die briefing note vom EU Parlament nachlesen:  http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2018/608847/IPOL_BRI(2018)608847_EN.pdf ). Das liegt u.a. daran, dass das Verfahren der Mediation in Form des opt-out Models den Konfliktparteien suggeriert wird. Das bedeutet konkret, dass ein erstes Treffen der Beteiligten schon im Rahmen einer Mediation stattfindet. Die Beteiligten können sich allerdings dazu entscheiden, dieses Verfahren nicht weiter fortzuführen und den Rechtsweg zu gehen. Anders verhält es sich in den weiteren EU Mitgliedsstaaten, die bislang das opt-in Modell anwenden. Hier müssen sich die Parteien erst einmal dazu bereiterklären an einem Mediationsverfahren teilzunehmen. Oftmals entscheiden sich die Konfliktbeteiligten aber dagegen. 
    
 Quelle: Fotolia© | wetwater 
 
 Wie soll es nun weitergehen? Sollte die EU-Richtlinie erweitert werden und alle Mitgliedstaaten dazu auffordern, dass opt-out Modell einzuführen? Hier ein Video zur Mediations-Debatte, die Ende November während der Tagung des EU-Rechtsausschusses abgehalten wurde:  http://www.europarl.europa.eu/ep-live/en/committees/video?event=20181127-0930-COMMITTEE-PETI-JURI  
    
 Quelle: EU 
 
 &amp;nbsp; 
 Quelle: Europäisches Parlament 2018,&amp;nbsp;A Ten-Year-Long “EU Mediation Paradox” When an EU Directive Needs To Be More …Directive. Briefing note.&amp;nbsp;http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2018/608847/IPOL_BRI(2018)608847_EN.pdf. 
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            <title type="text">Traum-Redner-Honorar für Michelle Obama</title>
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                                            Die ehemalige First-Lady der USA hat ein Buch über ihr Leben geschrieben. Nun tourt sie durch die Lande, um es zu promoten und erhält hierfür ein Redner-Honorar von bis zu 800.000 Dollar – pro Veranstaltung. Ich liebe die „Süddeutsche Zeitung“ – nicht nur, weil sie regelmäßig ...
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                 Von&amp;nbsp;Bernhard Kuntz 
 &amp;nbsp; 
  Die ehemalige First-Lady der USA hat ein Buch über ihr Leben geschrieben. Nun tourt sie durch die Lande, um es zu promoten und erhält hierfür ein Redner-Honorar von bis zu 800.000 Dollar – pro Veranstaltung.  
 &amp;nbsp; 
 Ich liebe die „Süddeutsche Zeitung“ – nicht nur, weil sie regelmäßig im Recherche-Verbund mit anderen Redaktionen solche (Finanz-)Skandale wie rund um die Panama-Papers aufdeckt, in die fast immer auch die Deutsche Bank verstrickt ist, sondern auch wegen ihrer sonstigen Berichterstattung. 
  „Kamin-Gespräche“ vor bis zu 20.000 Personen   
 So las ich vorgestern auf ihrer berühmten Seite 3 einen langen Artikel, wie die ehemalige US-amerikanische First-Lady Michelle Obama mit öffentlichen Auftritten aktuell sich und ihr Buch „Recoming“ vermarket, was so viel wie „Werden“ bedeutet – unterstützt vom Verlag Random House. Mit der Organisation dieser Tour wurde der Konzertveranstalter Live Nations betraut, der normalerweise die Tourneen solcher Bands wie Rammstein und Rockgrößen wie Bruce Springsteen organisiert. 
 Er hat für Michelle Obama eine Tour organisiert, die sie außer durch zehn US-amerikanische Städte auch nach London, Paris und Berlin führt. Hierfür wurde unter anderem in Washington die Capital One Arena angemietet, die Platz für 20.000 Personen hat. Bei den Events und „intimen Gesprächen“ können die Anwesenden dann eineinhalb Stunden dem Plausch von Michelle mit einer „Moderatorin ihrer Wahl“ lauschen, wozu unter anderem Oprah Winfrey zählt. 
  3000 Dollar kostet ein Foto mit der Rednerin  
  
 Quelle: Fotolia©| ivector 
 
 Für dieses Vergnügen bezahlten in Washington die meisten Besucher laut der Süddeutschen zwischen 200 und 1.000 Euro Dollar. Für 3.000 Dollar konnten jedoch auch Karten mit „individueller Fotogelegenheit“ erworben werden; etwas günstiger waren Gruppenfotos mit Michelle. Sie kosteten nur 1.300 Dollar. Diese Chance haben vielleicht auch einige deutsche Vortragsredner genutzt, die sich gerne für ihre Webseite und ihre Facebook-Accounts mit Promis ablichten lassen – Namen seien hier nicht genannt. 
 Für dieses Engagement erhält Michelle Obama ein Honorar, das jeden „Speaker“ im deutschsprachigen Raum vor Neid erblassen lässt: nämlich bis zu 800.000 Dollar pro Abend. Und der Veranstalter Live Nations? Er dürfte laut Schätzungen der Süddeutschen allein mit der Veranstaltung in Washington sechs Millionen Dollar Umsatz erzielt haben. Ihre Resümee: „Produktionsaufwand: zwei Sessel auf der Bühne, zwei Gläser Wasser, ein paar Blumen. Produktionskosten: praktisch null. Ausgaben: Hallenmiete und Obamas Honorar. Gewinn: sehr solide.“ 
  Redner-Honorar: elf Millionen Dollar in fünf Wochen  
 Und das Honorar von Michelle für die fünfwöchige Tour durch zehn Städte in der USA, inklusive Trips nach London, Paris und Berlin: um die zehn oder elf Millionen Dollar – und dies, obwohl sie hierfür nicht einmal wie ehemals Ex-Präsident Bill Clinton ins Käfer-Zelt auf dem Oktoberfest muss. 
 Dieses Geld dürften die Obamas dringend benötigen. Schließlich erhält Barack Obama laut der Süddeutschen für eine Rede nur eine Gage von 400.000 Dollar (wofür man vor einigen Jahren noch 16 Steinbrücks engagieren konnte); außerdem haben ihm und seiner Frau die Verlage, die ihre Bücher publizieren, nur ein Vorschuss-Honorar von 65 Millionen Dollar bezahlt. 
  Meine Top-Redner-Gage: 1.200 Euro (inkl. MwSt.)  
  
 Quelle: Fotolia©| M. Schuppich 
 
 Bekommen Sie Mitleid mit den „armen Obamas“? Ich nicht! Mich packt der Neid. Denn das Spitzenhonorar für eine Rede, das ich als Berater-Berater bisher erhielt, betrug vor einigen Jahren inklusive Mehrwertsteuer 1.200 Euro. 
 Zwar erhalte ich auch heute noch zwei oder drei Mal pro Jahr von Veranstaltern von Berater-Kongressen und -Workcamps eine Anfrage, eine Rede zum Themenkomplex „Bildung und Beratung vermarkten und zu verkaufen“ zu halten. Doch ein Honorar bezahlen, das wollen sie in der Regel nicht – da sie mir ja ein Forum böten, mich potenziellen Kunden zu präsentieren. Selbst die Fahrt- und Übernachtungskosten sind sie häufig, wie ein Berliner Trainerkongress-Veranstalter, nicht bereit zu übernehmen. 
  Aus dem Redner-Business verabschiedet  
 Deshalb habe ich mich schon vor Jahren ganz von dem „Speaker-sein“ verabschiedet (auch weil es viele bessere oder zumindest passioniertere Redner als mich gibt). Seitdem halte ich nur noch ab und zu meinen Töchtern eine Moral-Predigt. Stattdessen unterstützen mein Team und ich lieber Berater, die auch Redner sind, dabei, sich unter anderem als Vortragsredner zu vermarkten. 
 Ergänzend sei jedoch 
 noch angemerkt: Ein so hohes Honorar wie Michelle Obama hat noch keiner unserer Kunden erzielt – trotz unserer professionellen Unterstützung. 
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  Zum Autor:  Bernhard Kuntz ist Geschäftsführer der PRofilBerater GmbH, Darmstadt. Er ist u.a. Autor der Marketing- und PR-Ratgeber „Die Katze im Sack verkaufen“, „Fette Beute für Trainer und Berater“ sowie „Warum kennt den jeder?“ (Homepage: www.die-profilberater.de). 
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                            <updated>2019-08-26T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Umgangs-ABC für I-Dötzchen. Mediatorenpower als Integrationsturbo</title>
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                                            Mediatoren können den Integrationsturbo ankurbeln, meint Dr. Stefan Grüll. Wie genau? Indem sie dabei behilflich sind, Schülern die an deutschen Schulen unterrichtet werden, Kulturtechniken zu vermitteln. Simplifizierer seien gewarnt. Vor Illusionisten wird gewarnt. Demagogisi...
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                 Mediatoren können den Integrationsturbo ankurbeln, meint Dr. Stefan Grüll. Wie genau? Indem sie dabei behilflich sind, Schülern die an deutschen Schulen unterrichtet werden, Kulturtechniken zu vermitteln. 
 Dr. Stefan Grüll. Berlin 
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 Simplifizierer seien gewarnt. Vor Illusionisten wird gewarnt. Demagogisiernde Empörung wäre schändlich und relativierende Beruhigung mit in Integrationsdebatten überstrapaziertem Einzelfallplacebo nicht weniger schädlich. Denn hinter den Zahlen, die dieser Tage in der Berliner Lokalpresse für Aufsehen sorgten, stehen Kinder mit ihren Träumen, Wünschen, Hoffnungen, vor allem aber auch mit ihrem höchstpersönlichen Recht auf Teilhabe an den Möglichkeiten, die unsere Gesellschaft jedem und jeder anzubieten hat, der/die in Deutschland zuhause ist; dauerhaft oder auf Zeit. Chancengleichheit am Start ist originäres Kinderrecht, dessen institutionalisierte Verletzung eine Schande für die politische Klasse gleich welcher Parteizugehörigkeit ist. 
 Worum geht es? 
  
 Quelle: Fotolia© | Jonathan Stutz 
 
 Von 103 Kindern, die in diesem Sommer an einer Berliner Grundschule im Bezirk Neukölln eingeschult worden sind, hat ein Kind deutsche Eltern. Von den 109 Erstklässlern einer anderen Grundschule dieses Bezirkes kommen zwei Kinder aus einem Haushalt mit Deutsch als Familiensprache. Der Blick in den städtischen Einschulungsatlas bestätigt schnell die Vorahnung: 70 Prozent der Schulanfänger haben sprachliche Defizite. Über die Gründe zu spekulieren, ist hier nicht der Ort. Hier soll es darum gehen, was ausserhalb der Politik getan werden kann, deren Versagen nicht zu rechtfertigen und allenfalls schwer zu entschuldigen ist: Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht. Schwerer nur wiegt noch die anhaltende Ignoranz gegenüber verschuldeter und geduldeter Fehlentwicklung. Die Zeche zahlen die Kinder, und zwar alle! Der Preis ist ihre Zukunft, die der deutschsprachigen und die der (noch)nicht deutschsprachigen. Ein moralischer Straftatbestand! 
 Was kann getan werden; ganz praktisch? Von uns! Stichwort ‘Integrationsturbo’ 
  
 Quelle: Fotolia© | Oksana Kuzmina 
 
 Dem Hilferuf der Schulleitungen begegnet die Verwaltung mit Extrastunden Extra-Sprachbildung. Immerhin ein Anfang, der die Dramatik aber nur nochmals deutlich macht. Denn jetzt erst lernen – und dies das wörtliche Zitat einer Schulleiterin – „die&amp;nbsp; Kleinen Dinge, die ihnen bisher unbekannt waren, etwa: Wenn man jemandem begegnet, dann grüßt man.“ Die Lehrerin nennt das das Umgangs-ABC; traurig bedrückende Realität in der natürlich nicht auf Berlin beschränkten Erziehungsdiaspora, die selbstredend auch in deutschen Haushalten anzutreffen ist. Einschlägige Fernsehformate sind täglich in der Republik versendeter Beweis. In diesem Sinne bedeutet Integration in die Gesellschaft die nicht auf Migranten begrenzte Einführung in die Grundregeln zivilisierten Miteinanders. 
 Höflichkeit. Respekt. Achtsamkeit. Wertschätzung. Bitte und Danke. Kulturtechniken, die unverzichtbar sind, wie etwa auch, um Entschuldigung bitten zu können. Das Gegenüber wahrnehmen. Ansprechend ansprechen. Zugewandt zuhören. Mit der Fähigkeit, eigene Positionen in Ton und Inhalt angemessen formulieren zu können, muss die Bereitschaft korrespondieren, die Anliegen des Gesprächspartners aufmerksam aufzunehmen. Erfahrene Mediatorinnen und Mediatoren wissen, dass diese Selbstverständlichkeiten keinesfalls mehr selbstverständlich sind. Regeln des Umgangs zu vereinbaren, um miteinander konstruktiv kommunizieren zu können, ist für uns tägliche Praxis. Wäre es nicht eine gute Idee, Kinder anzuleiten, sich diese Techniken anzueignen und so auch die Schulen zu unterstützen, die schon genug damit zu tun haben, im Unterricht gegen die Hypothek häuslicher Defizite anzukämpfen. Wenn Schule möchte und die Politik will, sollte es an uns nicht scheitern. Mediatoren können den Integrationsturbo ankurbeln. 
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                            <updated>2019-08-24T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sabine Prohaska erhält BDVT-Trainingspreis in Gold für „Blended Learning Trai...</title>
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                                            Die Wiener Trainerausbilderin Sabine Prohaska erhält für das für die Volksbank Akademie Wien entwickelte Trainingskonzept den renommierten „Europäischen Preis für Training, Beratung und Coaching 2018/2019″ – den BDVT-Trainingspreis. Seit 1992 vergibt der Berufsverband für Trai...
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                  Die Wiener Trainerausbilderin Sabine Prohaska erhält für das für die V  olksbank Akademie Wien entwickelte Trainingskonzept den renommierten „Europäischen Preis für Training, Beratung und Coaching 2018/2019″ – den BDVT-Trainingspreis.&amp;nbsp;  
 Seit 1992 vergibt der Berufsverband für Training, Beratung und Coaching (BDVT) jährlich den „Europäischen Preis für Training, Beratung und Coaching“. Er prämiert damit innovative und qualitativ herausragende Personalentwicklungskonzepte. In diesem Jahr wurde dieser renommierte Preis in Gold der Wiener Managementberaterin sowie Trainer- und Coach-Ausbilderin Sabine Prohaska verliehen für das Konzept einer „Blended Learning Trainer-Ausbildung für bankinterne Mitarbeiter“, das die Inhaberin des Beratungsunternehmens  seminar consult prohaska  für die Volksbank Akademie Wien entwickelt und realisiert hat. 
 Die heißen Kandidaten für den BDVT-Trainingspreis wurden von einer Jury bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung anhand ihrer eingereichten Bewerbungsunterlagen ausgewählt. Die Finalisten mussten dann ihre für die Preisverleihung nominierten Konzepte auf der Messe „Zukunft Personal Europe“ in Köln, der größten europäischen Personalmesse, nochmals dem Fachpublikum und der Jury präsentieren. In einem dreiminütigen Slam mussten sie ihre Botschaft auf den Punkt bringen und sich dann den kritischen Fragen der Juroren stellen. Erst danach fiel die Entscheidung, wer den BDVT-Trainingspreis erhält. 
  
 Quelle: Dr. Barbara Prohaska© 
 
 Die Jury begründete die Goldprämierung für das Konzept der „Blended Learning Trainer-Ausbildung“ von Sabine Prohaska damit, dass es ihr und der Volksbank Akademie Wien in dem Programm „auf eine bemerkenswerte Weise“ gelungen sei, „soziales Lernen und kollaboratives Arbeiten im virtuellen Raum miteinander zu verknüpfen“. Deshalb&amp;nbsp; entspreche es nicht nur den Anforderungen an eine moderne Ausbildung firmeninterner Trainer im digitalen Zeitalter, es sorge auch dafür, dass sich die angestrebten Fähigkeiten und Fertigkeiten „nachhaltig und gewinnbringend in den Köpfen der Teilnehmer und in deren Organisation verankern“. 
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                            <updated>2019-08-21T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Umfragen vor der Wahl: Wahl(mit)entscheidend? Demokratierelevant!</title>
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                 Der Umfragewahn vermüllt den Gang an die Urne. 
 Von Dr. Stefan Grüll, Berlin. 
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 In Bayern ist die Schlacht geschlagen. In Hessen läuft der Countdown. Für EMNID, Infratest dimap, die Forschungsgruppe Wahlen, FORSA und alle anderen Institute, die die mal mehr und mal weniger treffsichere Vorhersage &amp;nbsp;des Wählerverhaltens zu einem überaus lukrativen Ereignis mit gewinnmaximierendem Spannungsbogen eines mehrwöchigen Umfragemarathons aufgepimpt haben, ist der politische Herbst 2018 die konjunkturelle Verlängerung des Jahrhundertsommers. 
 Ob Projektion (sog. Sonntagsfrage) oder 18-Uhr-Prognose: Ihr Produkt ist die Illusion demoskopischer Unfehlbarkeit und voyeuristische Neugierde speist die Auftragsbücher der von Parteien und Medien inflationäre angeheuerten Dienstleister. Zu demokratierelevanten Risiken und wahl(mit)entscheidenden Nebenwirkungen aber sollten doch einmal Empiriker, Psychologen und Kommunikationswissenschaftler befragt werden. Eine messbare Wirkung wird unisono attestiert. Die Flucht in Anglizismen kaschiert im Übrigen bedenkliche Unwissenheit. Bandwagon etwa steht für den Wunsch der Wähler, bei den Siegern zu sein. Underdog bezeichnet die von Anteilnahme getragene Entscheidung für die in den Umfragen Abgeschlagenen. 
  
 Quelle: Fotolia© | storm 
 
 Wirkung ja, aber welche? Mobilisierung auf jeden Fall. So profitieren von dem Bandwagon-Effekt grundsätzlich über einen längeren Zeitraum stabil prognostizierte Gewinner. Der gute Lauf einer Partei im Vorfeld wird zum Selbstläufer am Wahltag. Auf den Underdog-Effekt dagegen können in der Regel die Parteien setzen, die um die Fünf-Prozent-Hürde kämpfen und dies insbesondere dann, wenn parlamentarisches Sein oder Nicht-Sein über mögliche Regieurngskonstallationen entscheiden kann. Die Amplitude der Beeinflussung aber bleibt bestenfalls eine Vermutung. Nicht Genaues weiß man nicht. Nicht bei den Instituten, nicht in der Wissenschaft und schon gar nicht in den Nachrichtenredaktionen, die dennoch bemerkenswert skurpelbefreit bis zur Öffnung der Wahllokale Zahlen wie Kamelle im rheinischen Karnevalsumzug unter das Volk werfen: 
 Natürlich müssen die Medien bis zuletzt über die Parteien, ihre Kandidaten, deren Positionen und – sofern vorhanden – Visionen berichten. Wenigstens die Seriösen aber sollten gerade deshalb aus dem Wettlauf um die allerletzte Umfrage aussteigen. Quote und Schlagzeile können die Inkaufnahme eines veritablen Manipulationspotenzials flüchtiger Momentaufnahmen volatiler Stimmungen nicht rechtfertigen. 
 Das in der Bonner Republik ungeschriebene „Gesetz“, keine Umfragen mehr in der letzten Woche vor einer Wahl zu veröffentlichen, hat den Umzug nach Berlin nicht lange überlebt. Mit der Bundestagswahl 2013 sind auch bei den Öffentlich-Rechtlichen die letzten Hemmungen im Kampf um die schnelle Aufmerksamkeit gefallen. Eine Selbstverpflichtung aller Medien – Digital. Analog. Print – zu neuer alter Zurückhaltung wäre im Interesse einer auf substantiierter Meinungsbildung fussenden Wahlentscheidung zu begrüßen. 
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                            <updated>2019-08-19T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Erster Verbraucherschlichtungsbericht im Juli 2018 veröffentlicht</title>
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                 Im Juli dieses Jahres wurde zum ersten Mal ein Verbraucherschlichtungsbericht vom Bundesamt für Justiz veröffentlicht. Darin wird eine Auswertung der Tätigkeitsberichte und die Evaluationsberichte der Verbraucherschlichtungsstellen vorgenommen. 
  
 Fotolia© | Kzenon 
 
 In Folge der Einführung des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) am 1. April 2016 wurden in Deutschland bereits 25 Verbraucherschlichtungsstellen anerkannt, eingerichtet oder beauftragt. Damit gelangt Deutschland auf Platz fünf der Verbraucherschlichtungsstellen in der Europäischen Union. Auf Platz eins befindet sich Frankreich, mit fast 70 Verbraucherschlichtungsstellen. Danach folgen das Vereinigte Königreich, Italien und Dänemark. 
 In Abschnitt 1 Paragraph 1 wird der Anwendungsbereich der alternativen Streitbeilegung in Verbrauchersachen definiert: 
  Dieses Gesetz gilt für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten durch eine nach diesem Gesetz anerkannte private Verbraucherschlichtungsstelle oder durch eine nach diesem Gesetz eingerichtete behördliche Verbraucherschlichtungsstelle unabhängig von dem angewendeten Konfliktbeilegungsverfahren. Dieses Gesetz gilt auch für Verbraucherschlichtungsstellen, die auf Grund anderer Rechtsvorschriften anerkannt, beauftragt oder eingerichtet wurden, soweit diese anderen Rechtsvorschriften keine abweichende Regelung treffen; von den §§ 2 und 41 darf nicht abgewichen werden  (VSBG). 
 Eines der Ziele des Gesetzes besteht darin, Verbrauchern die Möglichkeit zu bieten, ihre Rechte aus einem Vertrag mit einem Unternehmer in einem außergerichtlichen Verfahren geltend zu machen. Die Streitbeilegungsstellen können dies gewährleisten, da sie gesetzlich vorgegebenen Qualitätsanforderungen genügen und ihre Anerkennung staatlich abgesichert ist. 
  
 Fotolia© | pressmaster 
 
 Konkret besteht die Aufgabe einer Streitbeilegungsstelle darin, zwischen Verbraucher und Unternehmen zu vermitteln, um eine gütliche und außergerichtliche Lösung zu erreichen. Es sollen also wirtschaftliche Streitigkeiten interessensgerecht ausgeglichen werden. 
 Von den 25 Streitbeilegungsstellen, die es in Deutschland bereits gibt, sind sechs Stellen bei einer Behörde angesiedelt und die übrigen 19 Stellen haben privatrechtliche Träger. Allein im Jahr 2016 sind in Deutschland 61.694 Schlichtungseinträge eingegangen und im Jahr darauf 68.538. 
 Aus dem Verbraucherschlichtungsbericht geht hervor, dass zu erwarten ist, dass der Bedarf an Schlichtungsstellen steigen wird. Insbesondere ist eine Zunahme branchenspezifischer Schlichtungsstellen zu erwarten, die Verbraucher und Unternehmen adäquat beraten können. 
 Seit dem Inkrafttreten des VSBGs ist das Bundesamt für Justiz, in seiner Rolle als zentrale Anlaufstelle, dazu verpflichtet alle vier Jahre einen Evaluationsbericht zu veröffentlichen. Es bleibt also bis 2022 abzuwarten, ob die Nachfrage nach Schlichtungsverfahren noch weiter angestiegen ist. Die rechtliche Grundlage trägt dazu bei, dass sich eine Kultur des schnellen und effektiven außergerichtlichen Rechtsschutzes dauerhaft etablieren kann. 
 Über folgenden Link gelangen Sie zum Verbraucherschlichtungsbericht 2018:  https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF/Berichte/Verbraucherschlichtungsbericht%20_2018.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 . 
 &amp;nbsp; 
 Besuchen Sie auch die Webseite der Leipziger Außergerichtlichen Streitbeilegungsstelle für Verbraucher und Unternehmer e. V.:  https://www.streitbeilegungsstelle.org/ . 
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                            <updated>2019-08-18T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Und wer hat jetzt Schuld?</title>
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                                            Deutsche Unternehmen verlieren Jahr für Jahr rund 100 Milliarden Euro, weil jeder siebte Arbeitnehmer innerlich gekündigt hat – und wer hat Schuld?
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                 Deutsche Unternehmen verlieren Jahr für Jahr rund 100 Milliarden Euro, weil jeder siebte Arbeitnehmer innerlich gekündigt hat – und wer hat Schuld? Einer der Gründe für fehlende Motivation ist ein mieser Umgang mit Fehlern im Betrieb. Statt aus Misserfolgen zu lernen, wird ein Schuldiger gesucht und abgestraft. Zehn Tipps für eine bessere Fehlerkultur.   
  
 Quelle: ©Fotolia | joesphotostyle 
 
 Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut  Gallup fragt regelmäßig  danach, wie sehr sich Mitarbeiter mit ihrer Firma verbunden fühlen und wie sehr sie sich in ihrer Arbeit engagieren. Die Ergebnisse der vergangenen Jahre sind annähernd gleich niederschmetternd: Rund 15 Prozent brennen für ihren Job, rund 70 Prozent machen Dienst nach Vorschrift und rund 14 Prozent sind innerlich raus. 
 Einen Milliardenschatz heben 
 Das bedeutet einerseits: Aktuell arbeiten knapp sieben Millionen Menschen in Deutschland mit Begeisterung, rund 31 Millionen tun gerade mal das Nötigste und mehr als sechs Millionen sitzen ihren Vertrag aus. Das bedeutet andererseits: Es wäre ein Milliardenschatz zu heben, wenn es gelänge, dass sich mehr Mitarbeiter für ihr Unternehmen ins Zeug legen. 
 Eine der wichtigsten Stellschrauben dafür ist nach meiner Erfahrung die Frage, wie ein Unternehmen mit Fehlern umgeht. Oft wird nach Fehlschlägen ein Schuldiger gesucht – ein Begriff, den ich selbst wegen seiner biblisch geprägten Wucht vermeide. Mich interessiert nach Fehlschlägen stattdessen, wer dafür  verantwortlich  war, was ihn oder sie zu ihrer Entscheidungen bewogen hat und welche Lernergebnisse sich daraus für die Zukunft ableiten lassen. 
 Verantwortung schultern 
 Mitarbeiter haben keine Lust, Schuld auf sich zu laden. Mitarbeiter haben dagegen durchaus Interesse, Verantwortung zu schultern – wenn sie denn fair behandelt und angemessen unterstützt würden. 
 Zehn Tipps für eine bessere Fehlerkultur: 
  Tipp 1:  Gehen Sie in Gedanken Ihren eigenen Berufsweg durch und überlegen Sie, aus welchen Fehlern Sie selbst gelernt haben. 
  Tipp 2:  Überlegen Sie, was Ihnen geholfen hat, aus diesen Fehlern zu lernen (und welche Unterstützung Ihnen dabei womöglich gefehlt hat). 
  Tipp 3:  Ziehen Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern eine kritische Bilanz, wie das Unternehmen bislang mit Fehlern und Misserfolgen umgegangen ist. 
  Tipp 4:  Beziehen Sie klar Stellung zu möglichen alten Verletzungen und Zurücksetzungen. Tenor: Nicht alles lässt sich heilen, aber vieles lässt sich künftig besser machen. 
  Tipp 5:  Vereinbaren Sie mit Ihren Mitarbeiter Regeln für  konstruktives Feedback . 
  Tipp 6:  Sorgen Sie für regelmäßiges konstruktives Feedback, auch Ihrer eigenen Arbeit und Ihren eigenen Plänen gegenüber. 
  Tipp 7:  Werten Sie Projekte regelmäßig aus: Was ist gut gelaufen, was ist schlecht gelaufen, was können wir beim nächsten Mal besser machen? 
  Tipp 8:  Leben Sie den neuen Umgang mit Fehlern vorbildlich vor und greifen Sie ein, wenn Mitarbeiter von den neuen Regeln abweichen. 
  Tipp 9:  Nehmen Sie den Satz “Fehler gehören zum Leben” nur dann in den Mund, wenn Ihnen die Mitarbeiter ernsthaft abnehmen, dass dieses Motto Ihrer Haltung entspricht (und keine Phrase aus dem jüngsten Führungstraining ist). 
  Tipp 10:  Gestatten Sie sich selbst und Ihrem Team Fehler bei der Umsetzung der neuen Fehlerkultur. Auch aus diesen Fehlern lässt sich lernen… 
 Zu Risiken und Nebenwirkungen: Wenn die Chefin oder der Chef beschließt, dass die Firma ab morgen mit Fehlern ganz anders umgeht als bisher, werden die Mitarbeiter nicht sofort begeistert folgen. Manche werden über längere Zeit skeptisch bleiben, einzelne werden in ihrem Missmut verharren (weil es immer einfacher ist, sich als Opfer darzustellen, statt Eigenverantwortung zu übernehmen). Deswegen gibt es hier noch einen Bonus-Tipp: 
  Tipp 11:  Seien Sie geduldig und bleiben Sie konsequent. Jede Veränderung braucht Zeit, auch die Veränderung der Fehlerkultur. 
  Die Tipps als Download  hier .  
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 Quelle: ©Michael Neugebauer 
 
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 Michael Neugebauer ist Kommunikationscoach und leitet&amp;nbsp;Führungskräfte-Treffen, Teambuilding-Seminare, Konfliktgespräche, Perspektiv-Workshops und Change-Prozessen. Auf seinem   Blog   veröffentlicht er regelmäßig Beiträge rund um das Thema Konflikt, Schuld und Versöhnung. 
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                            <updated>2019-08-06T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Umfrage: Jeder Dritte fürchtet Anschläge in Europa</title>
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                                            Mit dieser Fragestellung hat im Auftrag der Deutschen Presseagentur YouGov im letzten Dezember letzten Jahres 2036 Personen ab 18 Jahren befragt.
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                <![CDATA[
                 
   Welchen internationalen Konflikt halten Sie momentan für den gefährlichsten?    
  Mit dieser Fragestellung hat im Auftrag der  Deutschen Presseagentur   YouGov  im letzten Dezember letzten Jahres 2036 Personen ab 18 Jahren befragt.    
  Das Ergebnis der Umfrage  
  Für 40 Prozent der Bundesbürger ist aktuell der Atom-Konflikt in Fernost der bedrohlichste.  
    
 © pixabay | geralt 
 
  Militärischen Drohgebärden und verbale Provokationen zwischen dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump rücken den Einsatz von Atomwaffen in den Bereich des Möglichen. Wie glaubhaft diese Möglichkeit in der gesamten Weltbevölkerung wahrgenommen wird, bewies der Fehlalarm in Haiti. Die Menschen litten über 30 Minuten Todesangst vor einem atomaren Angritt bis zur Entwarnung, weil sie davon ausgingen, dass solch ein Angriff real sein kann.  
 Angst vor Anschlägen 
  Es folgt die Angst vor Terror des sogenannten Islamischen Staats (25 Prozent).  
  Auf dem Hintergrund der Gebietsverluste des sogenannten Islamischen Staates im Irak und in Syrien und der Rückkehr von mehr als 950 deutschstämmigen Islamisten nehmen 34 Prozent der Befragten an, dass die Terrorgefahr in Europa steigen wird. Nur 6 Prozent erwarten eine Abnahme. 46 Prozent gehen davon aus, dass die Gefahr in 2018 gleich bleiben wird.  
  8 Prozent fürchten den Nahost-Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern.  
  Dass Donald Trump kurz vor Weihnachten Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt hat, hat den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern wieder verschärft. Dem Friedensprozess kann das nur schaden. Statt auf die USA – wie früher – setzen die Palästinenser nun auf die Vereinten Nationen als seriösen Vermittler in diesem Konflikt – statt wie bisher auf die USA.  
  Weitere 8 Prozent den Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran.  
  Mit der Regierung des sunnitischen Königs Salman ist die Außenpolitik Saudi-Arabiens aggressiver geworden. Die Sunniten zielen darauf ab, den Einfluss des schiitischen Erzfeinds Iran zu verhindern und fliegen in Jemen Luftangriffe auf die vom Iran unterstützten schiitische Huthi-Rebellen. Zugute kommt den Saudis hierbei die Anti-Iran-Politik von US-Präsident Trump, die diese Situation weiter verschärfen kann.  
  2 Prozent der Befragten halten   den Ukraine-Konflikt für bedrohlich.  
  Bisher hat der Konflikt 10.300 Menschenleben gekostet und es ist aktuell Ende abzusehen. Putin schlägt vor, in das Krisengebiet UN-Friedenstruppen zu entsenden. Aber die Verhandlungen werden wie es derzeit aussieht bis März – Putins Wiederwahl – keine entscheidenden Schritte vorankommen. US-Präsident Donald Trump hat derweil der Ukraine Waffenlieferungen zugesagt. Das würde eine Aufrüstung auch von russischer Seite nach sich ziehen, und der Konflikt wird weiter eskalieren.  
  Quellen:  
   https://yougov.de/news/2018/01/03/jeder-dritte-furchtet-zunehmenden-terror-europa/   
   http://www.rp-online.de/politik/ausland/nordkorea-nahost-ukraine-welche-konflikte-den-deutschen-2018-sorgen-machen-aid-1.7291721   
   https://www.treffpunkteuropa.de/bekannte-konfliktherde-neue-herausforderungen   
   https://www.treffpunkteuropa.de/eskalation-innenpolitischer-krisen-und-konflikte   
 
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