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        <name>Die Mediation</name>
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    <updated>2026-04-30T00:43:38+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Anfangen zu reden: Afghanen im Mediationsprozess</title>
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                 Wie der Deutschlandfunk berichtet [1] , haben sich rund 60 Afghanen am vergangenen Wochenende zu einer Konferenz in Doha getroffen. Diese wurde von ausländischen Mediatoren begleitet. 
 Dabei sind nicht nur politische Vertreter und Anhänger der Taliban zusammengekommen, sondern auch Aktivisten, junge studierte Afghanen und Frauen. Allein das sei schon ein Fortschritt gewesen, so die afghanische Abgeordnete Anarkali Honaryar, welche als Privatperson anwesend war. 
    
 © Pixabay | ErikaWittlieb 
 
 Menschlicher Austausch zwischen Afghanen lässt auf Frieden hoffen 
 Nach dem Treffen einigte man sich auf die „moralische Verpflichtung“ (Suhail Shaheen, Sprecher der Taliban), dass es keine zivilen Opfer mehr geben soll. Auch war zu hören, dass die Rechte der Frauen im Land „im Rahmen der islamischen Werte“ [2]  aufrechterhalten werden sollen. So ist es erst seit einigen Jahren auch für Mädchen möglich Schulen zu besuchen. Als großer Erfolg des Treffens wurde aber vor allem der Austausch und Kommunikationsprozess unter den Beteiligten gesehen. Es sei menschlich zugegangen, so berichtet der Deutschlandfunk mit Verweis auf Teilnehmer der Konferenz. 
 Es ist zu hoffen, dass sich solche Gespräche wiederholen und dass diese langfristig den Frieden on Afghanistan herbeizuführen. So sagte Matin Bek, Chef der Behörde für lokale Regierungsführung: „Die Konferenz hat uns geholfen, einander besser zu verstehen“. [3]  
 &amp;nbsp; 
 Quellen: 
  [1]  Deutschlandfunk, Silke Diettrich, 09.07.2019 
  https://www.deutschlandfunk.de/treffen-mit-der-taliban-in-doha-hoffnung-fuer-afghanistan.1766.de.html?dram:article_id=453392  
  [2]  Focus, 09.07.2019 
  https://www.focus.de/politik/ausland/konferenz-in-katar-doha-treffen-gewalt-in-afghanistan-soll-reduziert-werden_id_10908781.html  
  [3] Mindener Tageblatt, 09.07.2019  https://www.mt.de/weltnews/nachrichten/nachrichten_aktuell/22503837_Afghanistan-Konferenz-Ein-kleiner-Schritt-Richtung-Frieden.html  
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                            <updated>2019-09-09T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Papst unterstützt Mediation im Nicaragua-Konflikt</title>
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                                            In deutschen Medien kaum erwähnt, finden seit Monaten Massenproteste in Nicaragua gegen die sandinistische Regierung mit Daniel Ortega an deren Spitze statt.
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                 In deutschen Medien kaum erwähnt, finden seit Monaten Massenproteste in Nicaragua gegen die sandinistische Regierung mit Daniel Ortega an deren Spitze statt. 
 Die Proteste richten sich gegen Rentenreform sowie die Unterdrückung der Meinungsfreiheit. Die Demonstranten fordern den sofortigen Rücktritt der Regierung. Sie werfen ihr systematische Gewaltanwendung gegen Demonstranten vor. Auch die katholische Kirche unterstützt diese Proteste. 
 Bisher kamen 220 Menschen bei den Protesten ums Leben 
 Menschenrechtsorganisationen berichten von 220 Menschen, die bei den Protesten ums Leben kamen – darunter  24 Minderjährige –  und erheben schwere Vorwürfe gegen die Regierung, die versucht, die Proteste mit gewalttätigen Einsätzen von Polizei und paramilitärischen Gruppen zu verhindern. 
 Die Menschen haben sich selbst eine Ausgangssperre ab 18 Uhr abends auferlegt. Kaum ein&amp;nbsp; Bewohner wagt sich nach dieser Uhrzeit mehr aus dem Haus zu gehen. 
 Ein “Nationaler Dialog” soll vermitteln 
 Die katholische Kirche – von der nicaraguanischen Regierung selbst dazu aufgefordert – versucht im Rahmen eines „Nationalen Dialogs“ zwischen beiden Lagern zu vermitteln. Zum Beispiel  bei der Freilassung einiger Jugendlicher, die nach den Protesten festgenommen wurden.  Doch diese Gespräche werden immer wieder unterbrochen, weil Kirchenvertreter Demonstranten in Kirchen Rückzugsmöglichkeiten gaben; sie erhielten daraufhin Morddrohungen. Oder weil auf der anderen Seite die Regierung ihre Zusagen nicht eingehalten hat. 
 Ein Vorschlag der Bischöfe, die innenpolitische Krise mit vorgezogenen Neuwahlen im März kommenden Jahres zu lösen, blieb seitens Ortega bislang unbeantwortet. 
 Der Papst traf sich letzte Woche im Vatikan mit zwei  Bischöfen aus Nicaragua, um sich über die Situation sachkundig zu machen. Er unterstützt deren Vermittlungsbemühungen und bat darum, ständig über die Situation dort informiert zu sein.    
 Erneut Tote und Verleletzte auf der “Kundgebung der Blumen” 
  Letzten Samstag demonstrierten die Menschen erneut. „Die Kundgebung der Blumen” galt den 24 Jugendlichen und Kindern, die seit dem 18. April bei Demonstrationen getötet wurden. Zehntausende kamen. Sie trugen nicaraguanische Flaggen, Kreuze und Blumen. Die friedliche Demonstration wurde von einer Gruppe von Kapuzenmännern mit Schüssen angegriffen und endete erneut blutig: Zwei Tote und mindestens Verletzte.  
  Die Bischofskonferenz will den nationalen Dialog mit der Regierung am Dienstag, dem 3. Juli, wieder aufnehmen.  
  Quellen:  https://www.domradio.de/themen/adveniat/2018-07-01/bischoefe-vermitteln-im-nicaragua-konflikt   
   https://cruxnow.com/global-church/2018/07/02/pope-stands-with-nicaraguas-bishops-in-demanding-democracy/   
   https://www.nzz.ch/international/ein-toter-und-11-verletzte-bei-demonstrationen-in-nicaragua-ld.1399666   
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                            <updated>2019-08-06T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Prävention und Mediation statt Krisen und Kriege</title>
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                                            Schon sechs Bundeswehrmandate wurden im wenige Tage alten Bundestag verhandelt. Wäre es nicht besser, Krisen vorzubeugen, statt Soldaten in Krisengebiete zu entsenden?
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   Schon sechs Bundeswehrmandate wurden im wenige Tage alten Bundestag verhandelt. Wäre es nicht besser, Krisen vorzubeugen, statt Soldaten in Krisengebiete zu entsenden? Wissen wir denn nicht schon jetzt, wo es kriselt? Was ist mit Nigeria, mit Algerien, dem Balkan?   
   Im  Koalitionsvertrag  bekennt sich die Politik zur Stärkung der zivilen Instrumente der Friedenspolitik. Es wurde festgelegt, im Haushalt 2018 – 2021 zusätzliche Haushaltsspielräume nicht allein für die Verteidigung zu nutzen, sondern auch die Mittel für Krisenprävention im Verhältnis 1:1 zu erhöhen. Darunter fallen Mediation, humanitäre Hilfe oder Entwicklungszusammenarbeit.   
   Hätte der Völkermord in Ruanda verhindert werden können?   
   Bisher wird Prävention kaum angewandt. Immer noch kommt erst etwas in Bewegung, wenn es zu spät ist, beklagen die Autorinnen  Sarah Brockmeier  und  Dr. Hannah Neumann  in ihrem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau.   
   Ruanda: im August 1993 reisten drei deutsche Bundestagsabgeordnete in das Land. Sie baten das Auswärtige Amt und das Entwicklungsministerium dringend um Unterstützung zur Entsendung von 4.000 UN-Blauhelmsoldaten in die Region. Die Bitte wurde von allen Seiten abgelehnt – zu teuer. Der Völkermord brach 8 Monate später aus mit voller Wucht. Trauriges Resultat: über 800.000 Tote. Kosten für humanitäre Hilfe: mehrere Hundert Millionen Mark.    
   Mangelndes Interesse der Medien    
   Ihrer Einschätzung nach läuft es heute noch genauso: Die Medien berichten vorzugsweise über Schießereien und Attentate und nicht über vermiedene Katastrophen oder sich anbahnende Krisen. Und Politik wird erst aktiv, wenn öffentlicher Druck entsteht – meist angestoßen durch Medienberichte.   
   Konkrete Schritte, aktuelle Krisen anzuwenden     
   Man könnte jetzt in Algerien für wirtschaftliche und politische Reformen einsetzen, jetzt die Zivilgesellschaft in Tansania stärken, jetzt auf dem Balkan europäische Verhandlungsbemühungen unterstützen.Doch dazu braucht man NGOs, die kraftvolle Kampagnen in Gang setzen. Medien, die über Noch-nicht-Krisengebiete und über verhinderte Katastrophen berichten. Und genug öffentlichen Druck, um Reformen in Politik und Ministerien zu bewirken.   
   Mehr Prävention rettet Menschenleben und Kosten für humanitäre Hilfe   
    
 © fotolia | max dallocco 
 
   Ein Lichtblick: Die Weltbank und die Vereinten Nationen weisen in einer  aktuellen Studie  nach: Mehr Prävention würde Menschenleben retten und die internationale Gemeinschaft könnte im Jahr zwischen fünf und 70 Milliarden US-Dollar sparen.    
   Konkret für Deutschland hieße echte Prävention: Neben einem ausgereiften Krisenmanagement, braucht es bessere Frühwarnsysteme, die Koordinierung zwischen Ministerien und Mitgliedsländern der EU, Druck aus Bundestag und Zivilgesellschaft und genau so wichtig: eine mediale Begleitberichterstattung, die die Relevanz von Krisenprävention deutlich macht.   
   Quelle:  Frankfurter Rundschau fr.de vom 21.3.2018: Vorbeugen ist besser als … Krisen lassen sich oft verhindern, bevor sie entstehen. Gastbeitrag von Sarah Brockmeier und Dr. Hannah Neumann    
 
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                            <updated>2019-08-05T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Mediation in politischen Konflikten</title>
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                                            Wäre eine Mediation hier nicht das adäquate Format, es mit einem ersten Schritt in Richtung einer konstruktiven Lösung zu versuchen? Wer, wenn nicht die EU, könnte eine Vermittlung in die Wege leiten?
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                <![CDATA[
                 
 Sollte sich die EU in die Katalonien-Krise einschalten? 
 Wäre eine Mediation hier nicht das adäquate Format, es mit einem ersten Schritt in Richtung einer konstruktiven Lösung zu versuchen? Wer, wenn nicht die EU, könnte eine Vermittlung in die Wege leiten? 
     
 Über 100 Wissenschaftler, Politiker und Journalisten, darunter Robert Menasse (Gewinner des Deutschen Buchpreises 2017) schrieben am 3. November an den EU-Kommissionspräsidenen Jean-Claude Juncker und den EU-Ratspräsident Donald Tusk einen Brief, in dem sie konstatierten: „Das Schweigen der EU und ihre Ablehnung einer erfindungsreichen Vermittlung lässt sich nicht rechtfertigen.“ Sie betrachten die Missstände – entgegen der Ansicht der EU – nicht als eine innere Angelegenheit des Landes. 
 Für eine Mediation ist es längst noch nicht zu spät. 
 Lesen Sie dazu auch: 
  Schmach des Schweigens. Es ist spät, aber nicht zu spät für eine Mediation der EU, um die Katalonien-Krise zu entschärfen  von Luc Jochimsen, in: Der Freitag, Ausgabe 45/2017 14 
  Den Separatisten werden Märtyrer geboren  von Hans-Christian Rößler und Michael Stabenow, in: Frankfurter Allgemeine, vom 03.11.2017 
 
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                            <updated>2019-08-01T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Frauen in der Friedensvermittlung unterrepräsentiert</title>
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                                            Der Anteil weiblicher Parlamentarier in Konflikt- und Postkonfliktländern stagniert in den letzten zwei Jahren bei 16 Prozent.
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    Der Anteil weiblicher Parlamentarier in Konflikt- und Postkonfliktländern stagniert in den letzten zwei Jahren bei 16 Prozent. Nur 17 Länder haben eine gewählte Staats- oder Regierungschefin. Im vergangenen Monat wurde Ine Eriksen Søreide zur ersten norwegischen Außenministerin ernannt. Selbst in relativ gleichberechtigten Ländern findet man Frauen nur selten in Spitzenpositionen in den sogenannten “harten” Sektoren wie der Außenpolitik, der Friedens- und Sicherheitspolitik.    
    
 © fotolia | koya979 
 
      Die Unterrepräsentanz von Frauen im Friedens- und Sicherheitsbereich war am 27. Oktober auch Thema in der jährlichen  offenen Debatte über Frauen, Frieden und Sicherheit        des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen      . Bereits im Jahr 2000 hatte sich der Sicherheitsrat mit der  Resolution 1325  verpflichtet, die Beteiligung von Frauen in allen Fragen des internationalen Friedens und der Sicherheit zu erhöhen. Doch auch nach 17 Jahren sind nur sehr wenig Frauen in der Friedensvermittlung tätig: Nur  zwei Prozent der wichtigsten Friedensvermittler, neun Prozent der Friedensvermittler und vier Prozent der Unterzeichner von Friedensabkommen sind Frauen .    
    Die Vereinten Nationen haben daher die Mitgliedstaaten, die regionalen Organisationen und die Zivilgesellschaft aufgefordert, die Beteiligung von Frauen auf allen Ebenen zu fördern und dafür zu sorgen, dass die Friedensbemühungen der Vereinten Nationen stärker und nachhaltiger werden.    
    Gründung von Mediatorennetzwerken für Frauen      
    Aus dem gleichen Grund haben die nordischen Länder Norwegen, Dänemark, Finnland, Island und Schweden ein regionales Mediatorinnen-Netzwerk geschaffen. Das Netzwerk umfasst heute über 100 Frauen, die in den Bereichen Friedensmediation, Friedenskonsolidierung und -Verhandlungen tätig sind.    
    Weitere Netzwerke gibt es in der afrikanischen Union, das FemWise-Africa, Großbritannien hat die Einrichtung eines Commonwealth-Mediatorinnen-Netzwerks initiiert und in Italien wurde im Oktober das Mediterranean Women Mediators NetNetwork ins Leben gerufen.     
   Erklärtes Ziel dieser Netzwerke ist es, ihre Mitglieder  in allen Phasen der Friedens- und Dialogprozesse zu beteiligen und weltweit alle Frauen, die aktiv an internationalen Friedensbemühungen beteiligt sind, auf allen Ebenen zu fördern und zu stärken.    
    Frauen einbeziehen erhöht die Chance auf Frieden      
    Die Beteiligung von Frauen an politischen Entscheidungen, die ein Land vom Krieg zum Frieden führen, hat einen erheblichen Einfluss darauf, ob dass das Land tatsächlich friedlich bleibt. Nicht weil Frauen von Natur aus friedlich sind, sondern weil Frauen eine größere Vielfalt an Perspektiven in Diskussionen einbringen, wie eine friedliche Gesellschaft aussehen sollte.    
    Lakshmi Puri, Vize-Exekutivdirektorin der Vereinten Nationen, betonte, dass Friedensprozesse, in die Frauen als Zeugen, Unterzeichner, Mediatoren und / oder Verhandlungsführer einbezogen wurden, eine 20-prozentige Zunahme der Wahrscheinlichkeit eines Friedensabkommens zeigten, das mindestens zwei Jahre dauert. Die Wahrscheinlichkeit nimmt mit der Zeit zu – auch die Dauer eines Friedensabkommens.    
   Besorgniserregende Entwicklungen   
    
 &amp;nbsp; 
 © fotolia | Melanie Kintz       
 &amp;nbsp; 
 
   Der Generalsekretär wies in seinem Bericht auch auf einige besorgniserregende Tendenzen hin. 2016 war die Beteiligung von Frauen in Friedensprozessen, die von den Vereinten Nationen geleitet oder mitgeführt wurden, sogar leicht rückläufig. Auch der Anteil der unterzeichneten Friedensvereinbarungen mit geschlechtsspezifischen Bestimmungen ist 2016 zurückgegangen – nach stetigen Steigerungen zwischen 2010 und 2015. Eine Ausnahme bildete 2016 das kolumbianische Friedensabkommen. Es war das bislang geschlechtsfreundlichste Friedensabkommen.    
 &amp;nbsp; 
   Sinnvolle Unterstützungsmaßnahmen   
   Um die Netzwerke von Mediatorinnen nachhaltig zu fördern und zu unterstützen wurden die Einführung einer Frauenquote bei Friedensprozessen, befristete Sondermaßnahmen oder auch eine geschlechtsspezifische Finanzierung von Projekten und Programmen diskutiert. Unterstützung soll auch durch die Bereitstellung von Ressourcen, strategischen Terminen und Schulungsmöglichkeiten erfolgen. Der anhaltende Erfolg und die Nachhaltigkeit dieser Netzwerke werden von dieser Unterstützung abhängen.     
   Quellen:    
    https://blogs.prio.org/2017/10/no-backsliding-on-womens-inclusion-in-peace-mediation/    
    http://www.un.org/Depts/german/gs/a-72-1.pdf  (siehe Seite 20/40)   
    http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=57979#.WfphL3aDPIU    
    http://www.unwomen.org/en/news/stories/2017/9/news-experts-call-for-stronger-support-for-networks-of-women-mediators    
 
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            <title type="text">Mediatorin aus Kenia erhielt den Global Pluralism Award</title>
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                                            Das Globale Zentrum für Pluralismus – ein unabhängiges, gemeinnütziges internationales Forschungs- und Bildungszentrum in Ottawa, Kanada – ehrt mit diesem Preis Menschen weltweit, die sich aktiv für Vielfalt und Offenheit gegenüber den Werten und dem Glauben anderer Kulturen u...
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                <![CDATA[
                 
  Das  Globale Zentrum für Pluralismus  – ein unabhängiges, gemeinnütziges internationales Forschungs- und Bildungszentrum in Ottawa, Kanada – ehrt mit diesem Preis Menschen weltweit, die sich aktiv für Vielfalt und Offenheit gegenüber den Werten und dem Glauben anderer Kulturen und für soziale Gerechtigkeit in ihrer Region einsetzen.  
  Die Auswahlkommission erhielt über 200 Bewerbungen aus 43 Ländern. Sie reiste in viele dieser Bewerberländer, um vor Ort die Auswirkungen der humanitären Arbeit der potentiellen Preisträger auf die Gemeinschaft, ihre Authentizität und ihre Innovationen bei der Bewältigung von Konflikten&amp;nbsp; zu bewerten.  
  Am 15. November wurden in Ottawa die drei Gewinner geehrt: Die kenianische Mediatorin Alice Wairimu Nderitu, die gegen die Geschlechternormen kämpft und Friedensprozesse in Afrika mediiert, Daniel Webb, ein australischer Anwalt, der die öffentliche Meinung über Migranten verschob und der kolumbianische Anwalt Leyner Palacios Asprilla, der nach einem Angriff der FARC auf eine Kirche, bei dem auch Dutzende seiner Familienangehörigen getötet wurden, mit seiner Arbeit mit Erfolg versucht, die Wunden in seiner Gemeinde zu heilen.  
  Alice Wairimu Nderitu, Mediatorin    
  Bei Mediationen in ihr unbekannten Regionen achtet Alice Wairimu Nderitu beispielsweise sehr genau darauf, wie sich die Menschen dort kleiden. Ein Schneider fertigt ihr dann ein entsprechendes Kleidungsstück an. Ihr geht es dabei nicht um Mode. Ihre Kleidung soll vor allem Männern keinen Anlass bieten, sich daran zu erinnern, dass sie eine Frau und damit eine Außenseiterin ist.  Diese und weit mehr Anstrengungen muss sie unternehmen, um als Mediatorin und Frau in Afrika erfolgreich zu sein, da diese Rolle bisher nur von Männern besetzt wurde.  
 In ihrer Praxis hört sie immer wieder, dass Männer Konflikte anzetteln und daher die Erwartung besteht, dass sie sie auch beenden müssten. Dass dem so nicht ist und bei der Lösung von Konflikten alle Betroffenen einbezogen werden müssen, diese Wissenslücken gelte es zu füllen. 
 Alice Wairimu Nderitu war beteiligt an der Lösung von Stammeskonflikten im Südsudan, in Somalia, in Nigeria und Kenia. In Nigeria traf sie auf die heftigsten und umfangreichsten Stammes-Konflikte. Die Mediatorin moderierte dort 29 verschiedene Stämme, die jeweils sechs Mitglieder zu den Treffen entsandten. Dieser Prozess währte mehrere Jahre. Nach dem ersten augenscheinlichen Ende gingen die Kämpfe sofort wieder weiter. Nach drei Monaten setzte sie die Mediation fort, um noch etliche weitere Monate den Friedensprozess zu unterstützen und ihn letztlich tatsächlich zu stabilisieren.  Von dem Preis will sie eine Datenbank für Mediatorinnen aufbauen. Mit ihrem integrativen Ansatz will sie vor allem Frauen unterstützen, sich an den Friedensbildungsprozessen zu beteiligen, ihnen zeigen, dass sie gehört werden und wertvolle Arbeit leisten können. Und sie möchte vor allem die oft gehörte Aussage überflüssig machen, dass sie die einzige Frau am Verhandlungstisch sei. 
  Zu den beiden anderen Gewinnern  &amp;gt;&amp;gt;hier   
  Die Preis-Verleihung als &amp;gt;&amp;gt;  Film  (in Englisch und Französisch)    
  Quelle : The Globe an Mail:  Inclusion in action: Meet the three winners of the Global Pluralism Awards  
 
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            <title type="text">Mediation von Ugandas Frauen bevorzugt</title>
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                                            Scheidung ist für Frauen in Mitteleuropa ein Fall für Gerichte und Sozialämter. Doch wenn in Kampala ein Mann seine Frau verlässt, bedeutet das für die Frauen das wirtschaftliche Aus. Ohne Mann stehen die meisten Frauen in Uganda vor dem Nichts.
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                  Scheidung ist für Frauen in Mitteleuropa ein Fall für Gerichte und Sozialämter. Doch wenn in Kampala ein Mann seine Frau verlässt, bedeutet das für die Frauen das wirtschaftliche Aus. Ohne Mann stehen die meisten Frauen in Uganda vor dem Nichts.  
    
 © pixabay | Numbercfoto 
 
  In Uganda dauert es bis zu vier Jahre, bis es vor Gerichten zu Urteilen bezüglich Unterhalt und Scheidung kommt. Das Rechtswesen ist so marode wie der Staat selbst.   
  Doch es gibt eine junge Generation von Frauen, die Frauen, die in diesem patriarchalischen Land von ihren Männern auf die Straße gesetzt werden können, zu ihrem Recht verhelfen wollen.    
  Nichtregierungsorganisationen (NGOs) springen in diese Lücke und unterstützen diese Arbeit finanziell. So unterstützt die  Austrian Development Agency (ADA)  das ungandische&amp;nbsp;  Anwaltsnetzwerk Fida , das seit 1974 mit 60 Anwältinnen in Uganda arbeitet.  
  Allein 2017 haben bisher 5.577 Frauen bei Fida Schutz und Hilfe gesucht. Ihre Hauptanliegen: Unterhalt, Erbschaft, Grundbesitz und häusliche Gewalt.  
  Wenn keine Gewalt im Spiel ist, ist der bevorzugte Weg die Mediation, so die Fida-Anwältin Irene Ovongi Odida. Viele Frauen hätten ohnehin das Vertrauen in den Rechtsstaat verloren.   
  Den Weg der Mediation wählte auch die 54-jährige Rosit Nasiwa Katuma. Ihr Mann hat sie und ihre sechs Kinder, die jüngste 19, die anderen Anfang bis Mitte zwanzig, aus dem Haus geworfen. Er hat sich eine neue Frau genommen und das Haus verkauft. Zwei der Töchter beginnen, sich aus Not zu prostituieren. Katuma bricht zusammen. Nach 30-jähriger Ehe behauptet er, sie nicht zu kennen und nie mit ihr verheiratet gewesen zu sein.  
  Katuma fand Unterstützung bei Fida. Die Frau konnte mit Hilfe von Fotografien ihre traditionell begangene Hochzeit mit dem Ehemann belegen und die Behauptungen ihres Mannes, sie nicht zu kennen, widerlegen.  
  Anstatt der geforderten 20 Millionen Ugandischer Schillinge (etwa 4.700 Euro) erhielt sie schließlich fünfzehn Millionen, ausreichend für ein kleines Stück Land und Gemüseanbau. Ihr Mann, ein Beamter, hatte ihr nur fünf Millionen geboten.   
  Inzwischen arbeitet Rosit Nasiwa Katuma als Hausmeisterin in einer Schule und kann ihre Töchter vor der Sexarbeit bewahren.   
  Quelle:  Reportage von Florian Niederndorfer aus Kampala, 28. November 2017   
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                            <updated>2019-08-01T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Trump und Frieden – geht das zusammen?</title>
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                                            Die Professorin Nicole Deitelhoff von der Goethe-Universität Frankfurt und Leiterin der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung wurde in der Frankfurter neuen Presse zu ihrer Arbeit und der Einschätzung von aktuellen Krisen in der Welt befragt.
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                <![CDATA[
                  Die Professorin Nicole Deitelhoff von der Goethe-Universität Frankfurt und Leiterin der  Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung  wurde in der Frankfurter neuen Presse zu ihrer Arbeit und der Einschätzung von aktuellen Krisen in der Welt befragt.  
  Als Friedensforscherin geht es Frau Deitelhoff darum, die Ursachen von Konflikten zu erforschen, sie zu analysieren und zu verstehen, wodurch es zu bewaffneten Konflikten kommt, wie sie zu beenden sind und dieses Wissen bereitzustellen. Forschungsergebnisse werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, Parlamentarier und Ministerien aus Bund, Ländern – auch aus ganz Europa – greifen gern auf Beratungen der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung zu.  
  Das größte Problem sieht sie derzeit in Nordkorea verortet, wo sich die Eskalationsspirale immer weiter dreht und es um eine atomare Bedrohung geht.  
  Doch das sind nicht die einzigen ernsten Bedrohungen des Friedens. Eine Reihe geostrategischer Machtspiele sind auch in Europa zugange, zum Beispiel im Konflikt um die Interessen Russlands mit der Ukraine.  
  
 © geralt | pixabay 
 
  Problematisch ist für sie auch Trumps Auftreten – vor allem gegenüber Kim Jong-un. Doch hier glaubt sie an ein selbstbewusst auftretendes Europa, das die Möglichkeit besitzt, Trump in seine Schranken zu weisen. Immerhin besteht Europa aus 28 – nach dem Brexit aus 27 – Staaten. Die USA besteht demgegenüber nur aus einem Staat.  
  Gleichwohl sieht die Friedensforscherin in US-Präsident Trump auch ein Irritationspotenzial. Sei es zum Thema Nordkorea oder Syrien. Und das mache es sehr problematisch, wenn es um Konfliktlösungen geht. Aber: Trump führt eben nur einen Staat. Europa habe mit seinen aktuell 28 Staaten durchaus Potenzial und wäre in der Lage, dieses Potenzial endlich zu verwirklichen.  
  Was das Thema Terrorismus angeht, schauten alle  „ wie das Kaninchen auf die Schlange auf den islamistischen Terrorismus.“ Frau Deitelhoff fürchtet auch, dass der IS wegen seiner Verluste an Territorium mehr Anschläge in Europa plant.   
  Doch Terrorismus gibt es auch im rechten Spektrum und in auflebenden ethnonationalistischen Bewegungen. Und in   diesem Bereich baut die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) aktuell einen großen   Forschungsschwerpunkt auf, mit dem Ziel, alles vorhandene Wissen über den salafistischen Terrorismus zu sammeln und aufzubauen. Eine Fragestellung sei unter anderem, ob es ähnliche Dynamiken, ähnliche Mechanismen zwischen den beiden Bewegungen gibt.    
  Das ganze Interview mit weiteren Einschätzungen wie zum Beispiel zu Reisen in die Türkei, wie man heute die großen Player wie Shell, BP, die früher eher als Kriegstreiber galten, heute in Konfliktbewältigungen einbezieht, zu Macht und Widerstand oder auch zur AfD lesen Sie  &amp;gt;&amp;gt; hier .  
  Quelle: Frankfurter Neue Presse: Frankfurter Friedensforscherin: “Trump ist für Konfliktlösung ein Problem” – Das Montagsinterview, geführt von Thomas J. Schmidt . 16.10.2017  
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                            <updated>2019-07-31T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Stiftung fördert Mediation in Krisengebieten</title>
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                                            Die Robert Bosch Stiftung fördert internationale Mediationsorganisationen sowie lokale Mediationsinitiativen in Krisengebieten und praxisrelevante Forschung zum Thema Mediation
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                 Die  Robert Bosch Stiftung  fördert internationale Mediationsorganisationen sowie lokale Mediationsinitiativen in Krisengebieten und praxisrelevante Forschung zum Thema Mediation 
 Dazu gehört auch die Konfliktprävention. Gefördert werden Maßnahmen zur Vertrauensbildung zwischen gesellschaftlichen Gruppen und Konfliktparteien, Frühwarnsysteme (“Early warning”) und Ansätze zur schnellen Intervention (“Rapid Response”) sowie gezielte Advocacy-Maßnahmen in Konfliktgesellschaften. 
 Ziele sind dabei: Deradikalisierung von Jugendlichen, die Stärkung sozialer und politischer Inklusion, die Förderung von Gleichbehandlung von Minderheiten oder auch die Stärkung de-eskalierender und ausgewogener Medienberichterstattung.  Zurzeit werden zum Beispiel drei anerkannte Mediationsorganisationen durch die Robert Bosch Stiftung gefördert:
 
  Gemeinschaft Sant‘Egidio e.V. (Rom)  
  Henry Dunant Centre for Humanitarian Dialogue (Genf)  
  InterMediate (London)  
 
 
 Seit 2016 unterstützt die Stiftung auch das Center for Peace Mediation der Europa-Universität Viadrina bei der Ausrichtung von  Runden Tischen mit Experten in Frankfurt und in Kiew . 
 Daran nehmen bis zu 30 ausgewählte ukrainische und internationale Wissenschaftler, Dialogfazilitatoren und zivilgesellschaftliche Akteure teil. Ziel ist der Aufbau von nachhaltigen und kontextsensiblen Dialog-Strategien für die Ukraine und für den breiteren postsowjetischen Raum. 
 
  
 © yupachingping | Fotolia 
 
 
 
 Ein weiteres Projekt ist die Einrichtung der  Practice Group beim Institute for Integrated Transitions  in Barcelona. Mediatoren und Experten für Transitional Justice stellen ihre Erfahrungen, Netzwerke und institutionelle Unterstützung für Konfliktparteien und Mediatoren in verschiedenen Kontexten zur Verfügung. Auch die Law Peace Practice Group führt angewandte Forschung durch und veröffentlicht Handlungsempfehlungen (“Policy Briefs”). 
  Weitere Informationen der Robert Bosch Stiftung zu Fördermöglichkeiten.  
 
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                            <updated>2019-07-29T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">INTER-MÉDIÉS und DIE MEDIATION : eine Partnerschaft, die über Grenzen hinausr...</title>
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                                            Die Herausgeber der Zeitschrift DIE MEDIATION PD DR. Gernot Barth und RA Bernhard Böhm wurden vor kurzem von der französischen Partnerzeitschrift INTER-MÉDIÉS interviewt.
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                 Die Herausgeber der Zeitschrift DIE MEDIATION PD DR. Gernot Barth und RA Bernhard Böhm wurden vor kurzem von der französischen Partnerzeitschrift INTER-MÉDIÉS interviewt. In dem Gespräch erzählen sie von der Entstehungsgeschichte des Fachmagazins und berichten über die Verbreitung des Verfahrens der Mediation in der deutschen Gesellschaft. 
 Eine Zwischenbilanz, die aus dem Gespräch abgeleitet werden kann: Das Tandem Deutschland – Frankreich, oft als die „Lokomotive Europas“ bezeichnet, könnte im Bereich Mediation und alternative Konfliktlösungen sicherlich mehr zusammenarbeiten, als dies in der Praxis der Fall ist. 
 INTER-MEDIES, die neue französische Fachzeitschrift für eben diesen Bereich, und DIE MEDIATION, das größte deutsche Fachmagazin für Wirtschaft, Familie, Kultur und Verwaltung. möchten in Zukunft durch den Austausch von Artikeln und Informationen dazu beitragen, diese Zusammenarbeit zu unterstützen. 
 &amp;nbsp; 
  Das Interview führte Christel Schirmer  
 &amp;nbsp; 
  
 Interview in Inter-Médiés 
 
  Herr Barth / Herr Böhm: Ein Wort zu Ihnen…  
 Als Mediatoren arbeiten wir seit über 10 Jahren zusammen und haben bereits mehr als 1.000 Mediatoren ausgebildet. 
  Und zu Steinbeis ….  
 Steinbeis ist international als Marke für Technologietransfer bekannt. Mittlerweile existieren weltweit über 1.000 eigenständige Steinbeis Verbund-Unternehmen mit eigenem Kompetenzschwerpunkt. Wir haben uns als Steinbeis-Unternehmer auf dem Gebiet der Mediation und der alternativen Streitbeilegung einen Namen machen können und gehören mittlerweile zu den größten Face-to-Face-Mediation und Mediationsausbildungsinstituten. 
 &amp;nbsp; 
  Seit wann gibt es die Zeitschrift DIE MEDIATION und was hat Sie dazu motiviert, das Magazin herauszugeben?&amp;nbsp;  
 Die erste Ausgabe des Fachmagazins DIE MEDIATION ist im Jahr 2012 erschienen, damals noch unter der Bezeichnung DIE WIRTSCHAFTSMEDIATION. Die Idee, die Zeitschrift auf den Markt zu bringen kam uns auf einer Zugfahrt von Warschau nach Berlin. Wir hatten beide schon immer eine Affinität zu Druckerzeugnissen und unterhielten uns darüber, dass es bislang noch keine Zeitschrift auf dem deutschen Markt gäbe, die die Mediation nicht rein aus der juristischen Sicht betrachtet. So entwickelten wir die Idee weiter und bauten aus dem Nichts eine Redaktion auf, die sich dann von Ausgabe zu Ausgabe professionalisierte. DIE MEDIATION ist eine wahre Herzensangelegenheit in der sehr viel Herzblut drinsteckt. Wir haben dann den Entschluss gefasst, die Zeitschrift auch im stationären Zeitschriftenhandel zu platzieren. Wir taten dies, im Sinne der Mediation. Wir sehen darin einen großen Beitrag zur Bekanntmachung der Konfliktlösungsmethode Mediation in Deutschland und wollen diesen Weg auch weitergehen. 
 &amp;nbsp; 
  Welche positiven Erfahrungen und Überraschungen haben Sie erlebt?  
 Wir waren sehr angenehm über die positive Resonanz überrascht, die wir aus den verschiedensten Bereichen international und von unseren Mediatoren Kollegen erfahren haben. Diese Bestätigung ist unglaublich wichtig für uns, da es unser Wunsch ist, die Mediation auch außerhalb der Mediatorenszene bekannt zu machen. 
 Eine konkrete positive Erfahrung: die Zusammenarbeit mit unseren Autoren und der Redaktion ist sehr erfüllend. Außerdem ist es ein unglaubliches Gefühl, wenn eine weitere Ausgabe der MEDIATION in den Druck geht und man das erste Exemplar zwischen seinen Händen hält. Das motiviert uns sehr. Wir wissen aber auch nur zu gut, dass dies alles nur durch Teamarbeit zu bewerkstelligen ist. 
 &amp;nbsp; 
  Gab es auch schwierige Situation, Hürden die gemeistert werden mussten?  
 Eine Zeitschrift faktisch von 0 aufzubauen, ohne große Vorkenntnisse im Verlagswesen zu besitzen, ist an und für sich eine riesige Hürde. Man ist mit völlig neuen Herausforderungen konfrontiert und lernt täglich mehr als einem lieb ist. Besonders die Umsetzung des Einstiegs in den stationären Zeitschriftenhandel im deutschsprachigen Raum war eine große Herausforderung. Der deutsche Zeitschriftenhandel ist ein überaus gesättigter Markt auf dem man es als Newcomer mitunter sehr schwer hat. Hier kommt man dann auch mit mediativen Konfliktlösungsmethoden nicht mehr weiter und muss für seinen Marktzugang kämpfen. 
 &amp;nbsp; 
  
 Inter-Médiés Cover 
 
  INTER-MEDIES ist ein junges Magazin, im Augenblick noch die einzige Fachzeitschrift zum Thema Mediation und alternative Konfliktlösungen in Frankreich. Welche „guten Ratschläge“ können Sie uns auf den Weg geben?&amp;nbsp;  
 Inter-Médiés hat den Vorteil des Pionierdaseins. Hieraus können und sollten Sie sich zum Trendsetter entwickeln. Als Fachzeitschrift kann man sehr viel für die Bekanntheit und die Förderung der Mediation tun, wenn man sich nicht selbst zu viele Denk- und Ideenverbote auferlegt. Seien Sie kreativ und auch pragmatisch! 
 &amp;nbsp; 
  Wie würden Sie die aktuelle Mediations- oder „Alternative Konfliktlösungs-Landschaft“ in Deutschland beschreiben?  
 Die Mediationslandschaft ist eine bislang vergleichsweise wenig geordnete Beraterlandschaft. Erst in den letzten Jahren wurde durch das 2012 erlassene Mediationsgesetz eine Verankerung vorgenommen, die die Grundzüge einer „Mediation“ regelt. Es gibt sehr viele ausgebildete Mediatoren, jedoch arbeiten diese nur in Ausnahmefällen nach Abschluss der Ausbildung ausschließlich in diesem Beruf. Aus unserer Sicht ist dies jedoch auch nicht unbedingt von Nöten, sondern trägt dazu bei, dass sich das Konfliktverhalten in unserer Gesellschaft weiterentwickeln kann. Denn auch wenn man nicht hauptberuflich als Mediator arbeitet, verfestigt sich die Haltung, wie Menschen mit Konflikten umgehen und diese Haltung wird dann in die täglichen Arbeitsprozesse hineingetragen. 
 &amp;nbsp; 
  Hat sich in den letzten 5 Jahren im Bereich Mediation/ alternative Konfliktlösung in der Gesellschaft etwas geändert und wenn ja – was?  
 Wir beobachten in unserem Umfeld einen klaren Anstieg der Nachfrage nach Mediation bzw. alternativer Konfliktlösung. Noch vor fünf Jahren musste man in 80 % der Fälle erst einmal den Unterschied zwischen Mediation und MediTation klarmachen. Diese Zeiten sind nun vorbei. Durch die immer komplexer werdenden Entscheidungsprozesse und der, aus politischer Sicht zunehmenden Spaltung der Gesellschaft, ist es aus unserer Sicht auch nur folgerichtig, dass alternative Konfliktlösungsmethoden zur Anwendung kommen und zur Deeskalation beitragen. 
 &amp;nbsp; 
  Wie sähe ein „Idealzustand“ aus, was kann noch verbessert werden?  
 In Deutschland gibt es bislang keine Verpflichtung im Streitfall eine Mediation in Anspruch zu nehmen. Wir denken jedoch, dass dies in einzelnen Rechtsgebieten Sinn machen kann, um zum einen Gerichte zu entlasten und zum anderen Mediation als Methodik noch weiter bekannt zu machen. Einzelne EU-Länder, wie Italien machen hiermit bereits gute Erfahrungen auf dem Gebiet. 
 &amp;nbsp; 
  Welche Mentalitätsänderungen wären wünschenswert, um die Mediation und ADR (engl.: alternative dispute resolutions) voranzubringen  ?&amp;nbsp;  
 Wir denken nicht, dass es zu Mentalitätsänderungen kommen muss, um Mediation und ADR voranzubringen. Vielmehr sollten sich die Mediatoren fragen, wie sie ihre Dienstleistung für den Kunden attraktiv gestalten können. Die deutsche Evaluationsstudie der Bundesregierung kam erst kürzlich zu dem Schluss, dass Mediationen erfolgreicher seien, wenn man von der „Schulbuchmediation“ abweicht. Das sollte den „Hardlinern“ schon zu denken geben. Wichtig ist, dass der Kunde mit der Dienstleistung zufrieden ist. Soviel Eigenständigkeit sollte ein Mediator seinen Medianden zugestehen. 
 &amp;nbsp; 
  Aktuell sind Sie am Projekt Fomento beteiligt. Ziel ist es die Auswirkungen der Europäischen Erbrechtsverordnung zu untersuchen. Worum geht es dabei genau?  
 Innerhalb eines Projektkonsortiums aus polnischen, italienischen und deutschen Partnern werden die praktischen Erfahrungen bei grenzüberschreitenden Erbkonflikten aus der Sicht von Anwälten, Richtern und Mediatoren qualitativ untersucht. Ziel des Projektes ist es die praktischen Folgen der Europäischen Erbrechtsverordnung zu untersuchen und darüber hinaus Mediation zur Vermeidung und Bearbeitung von Erbkonflikten zu stärken. Zentrale Bestandteile sind dabei die Durchführung von Expertentrainings und die Durchführung von Konferenzen sowie der Aufbau eines Expertennetzwerkes, welches als zentraler Ansprechpartner für grenzüberschreitende Erbstreitigkeiten fungieren soll. Aktuelle Informationen finden Sie unter  www.fomentonet.eu  
 &amp;nbsp; 
   Herr Barth und Herr Böhm, wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit DIE MEDIATION und bedanken uns für das Gespräch.&amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; 
 Bestellen Sie  Hier  die aktuelle Ausgabe der Mediation mit dem Schwerpunktthema “Im Entscheidungsstrudel” (Preis: 9,90€). 
 
    
 DIE MEDIATION – Im Entscheidungsstrudel 
 
 
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                            <updated>2018-08-06T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Rechtsreform in Frankreich: ein Durchbruch für die Mediation?</title>
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                                            Heute Morgen stellt die französische Justizministerin Nicole Belloubet in der Kabinettssitzung, das Projekt zur Rechtsreform in Frankreich vor.
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                 Heute Morgen stellt die französische Justizministerin Nicole Belloubet in der Kabinettssitzung, das Projekt zur Rechtsreform in Frankreich vor. Dieses sieht eine Reihe an Maßnahmen vor, die zu Entlastungen der Gerichte und Gefängnisse beitragen sollen. Der Text, der am heutigen Tag in der Ministerrunde diskutiert werden soll, verfolgt die Ambition rechtliche Prozeduren zu vereinfachen. 
 Was Gefängnisse und Strafvollzugsanstalten betrifft, so sollen diesen Erleichterung verschafft werden, in dem kurze Freiheitsstrafen abgeschafft werden. Aktuell sind die Gefangenen Einrichtungen in Frankreich mit 70.000 Insassen (Stand zum ersten April 2018) komplett überfüllt. 
  
 Justizreform in Frankreich 
 
 Zivilgerichte sollen in Frankreich auch entlastet werden. Es soll in Zukunft die Pflicht bestehen, bei Konfliktfällen, zuerst auf ein Mediationsverfahren zurückzugreifen, bevor der Zivilrichter eingeschaltet wird. Bislang wurde die Mediation nur als mögliche Alternative in der französischen Strafprozessordnung anerkannt. Der jetzige Vorschlag von Nicole Belloubet, stößt bei Richtern, Anwälten und Gerichtsschreibern auf heftigen Widerstand. Letztere beklagen, die Reformen würden zur Drosselung der Bürgerrechte beitragen und den Bürgern den Zugang zum Rechtsbeistand erschweren. In einem offenen Brief vom 21. April, hatte der französische Nationale Rat der Anwaltskammern, bereits seinen Ärger kundgetan. 
 Mediatoren in Frankreich sowie einige Anwälte und Richter, die dem Verfahren der Mediation gegenüber aufgeschlossen stehen, sehen in dem Reformvorschlag wiederum die Chance, dass sich in Frankreich eine neue Streitkultur etabliert. In den letzten Jahren, hätte eine Zunahme an Komplexität von Streitangelegenheiten auf Grund der Verrechtlichung konflikthafter Beziehungen, stattgefunden. Angesichts dieser Entwicklungen halten viele Personen es für notwendig, dass alternative Methoden zur Konfliktbeilegung gefunden werden müssen. Die Mediation wäre eine solche Alternative. Sie tritt nicht als Konkurrenzerscheinung zum Richter hervor, sondern als Vervollständigung. 
 Es bleibt abzuwarten, inwiefern die Vorschläge der französischen Justizministerin umgesetzt werden und was dies für die Akzeptanz und die Verbreitung der Mediation in der französischen Gesellschaft bedeutet. Vielleicht werden Richter und Mediatoren in Frankreich schon bald Hand in Hand gehen? Und wer weiß – vielleicht ist das auch schon bald bei uns in Deutschland der Fall. 
 &amp;nbsp; 
 Quellen: 
 Agnès Soubiran, 20.04.2018: Désengorger les tribunaux et les prisons. In:  https://www.franceinter.fr/emissions/le-journal-de-7h/le-journal-de-7h-20-avril-2018  
 Daniel Soulez Larivière, 27.03.2018: La guéguerre des avocats contre le projet de réforme de la justice. In:  https://www.dalloz-actualite.fr/chronique/gueguerre-des-avocats-contre-projet-de-reforme-de-justice#.WtmKK0xuJPY  
 Jean-Baptiste Jacquin, 20.04.2018: Justice: le pari d’une réforme tout-en-un. In:  http://www.lemonde.fr/societe/article/2018/04/20/justice-le-pari-d-une-reforme-tout-en-un_5288008_3224.html  
 Dossier Justice Le Monde, 09.03.2018: Les principaux axes de la réforme de la justice. In:  http://www.lemonde.fr/societe/article/2018/03/09/les-principaux-axes-de-la-reforme-de-la-justice_5268219_3224.html  
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            <title type="text">Vereinten Nationen rufen zu mehr Diplomatie und Mediation auf</title>
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                                            Auf einer außerordentlichen Versammlung der Vereinten Nationen am 25. April zum Thema Friedenserhaltung unterstützten die führenden Politiker der Welt einen neuen Ansatz zur Erhaltung des Friedens.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Auf einer außerordentlichen  Versammlung der Vereinten Nationen  am 25. April zum Thema Friedenserhaltung unterstützten die  führenden Politiker der Welt einen neuen Ansatz zur Erhaltung des Friedens. Er zielt darauf ab, Prävention in den Mittelpunkt der Arbeit der Vereinten Nationen zu stellen, um Konflikten vorzubeugen, bevor sie ausbrechen.   
  In seiner Rede verwies  Miroslav Lajčák, Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen  auf die erste Zeile der  UN-Charta  hin, die uns verpflichtet, die zukünftigen Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren. “In gewisser Hinsicht haben wir diese Verpflichtung erfüllt. Es gab seit Gründung der Vereinten Nationen keinen weiteren Weltkrieg. Jedoch in vielerlei anderer Hinsicht nicht.“ Doch dieser reiche nicht aus, so der UN-Päsident in seiner Rede, um die von endlosen Konflikten betroffen Menschen in Syrien, Südsudan, Jemen, Libyen, Somalia, Afghanistan und anderen Ländern zu schützen.  
   Die UN hat bereits im Jahr 2016 einen neuen Peacebuilding-Ansatz in der UN-Charta verankert, die die Verpflichtung zur Konfliktprävention erneuerte.   
   Heute, zwei Jahre später, ruft Lajčák die Mitglieder aufgrund neuer konflikthafter Herausforderungen zu verstärkter Umsetzung von Konfliktprävention, zu mehr Diplomatie, Dialog und Mediation auf; zur Schaffung von Kohärenz innerhalb des UN-Systems und zum Ausbau von Partnerschaften, Finanzierung und Integration.   
    António Guterres, der Generalsekretär der UN , unterstrich in seiner Rede diese Position und ergänzte: Wichtige Partner seien Regierungen, die UNO, andere internationale, regionale und subregionale Organisationen, internationale Finanzinstitutionen, der private Sektor und die Zivilgesellschaft, einschließlich Frauen- und Jugendgruppen. Die Aufrechterhaltung des Friedens werde nur durch eine engagierte, integrative nationale Eigenverantwortung erreicht, die die Bedürfnisse der am stärksten marginalisierten Menschen berücksichtigt, einschließlich Frauen, junger Menschen, Minderheiten und Menschen mit Behinderungen.  Er fügte hinzu, dass innerhalb der letzten 30 Jahre mehr Länder einen gewaltsamen Konflikt erleben als zu irgendeinem Zeitpunkt zuvor. Eine Rekordzahl von Menschen ist durch Gewalt, Krieg und Verfolgung auf der Flucht. Und er fährt fort: “Ungleichheiten nehmen zu. Ganze Regionen, Länder und Gemeinschaften können vom Fortschritt isoliert und vom Wachstum zurückgelassen werden. Dies sind alles Anzeichen dafür, dass wir mehr Einheit und Mut brauchen – um die Ängste der Menschen zu lindern, denen wir dienen; die Welt in eine bessere Zukunft zu führen; und um die Grundlagen für nachhaltigen Frieden und nachhaltige Entwicklung zu legen.“   
 Quellen: 
 https://www.un.org/pga/72/event-latest/sustaining-peace/ 
 https://www.unric.org/de/uno-schlagzeilen/28314–regierungschefs-bekraeftigen-ihre-verpflichtungen-hin-zu-nachhaltigem-frieden 
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