28 Jul

Jahrestag der Deutschen Stiftung Mediation in Osnabrück

veröffentlicht 28. Juli 2014 abgelegt unter Allgemein

Osnabrück. Ein neuer Umgang mit Konflikten: Ausgebildete Mediatoren helfen Streitenden, miteinander ins Gespräch zu kommen, eigene Lösungen und ihren Frieden zu finden. Die Wahl der für den Ort ihres zweiten Jahrestages war auf Osnabrück gefallen. Im dortigen Rathaus drehte sich am vergangenen Samstag alles um die Streitkultur.

Drei Millionen Klagen vor deutschen Gerichten pro Jahr stehen bisher nur 7500 Mediationen gegenüber – 0,25 Prozent. Die Deutsche Stiftung für Mediation will auch deshalb für die neue Streitkultur werben, bei der nicht ein Urteil, ein Ja oder Nein, Alles oder Nichts am Ende eines Konflikts stehen. Elisabeth Heister-Neumann, Repräsentantin der Stiftung für Niedersachsen, hatte einen Fall für eine Schau-Mediation mitgebracht, bei der es um eine Kastanienallee geht: Die Stadt wollte die Bäume fällen. Am Tisch saßen der Bürgermeister und der Sprecher einer Bürgerinitiative – und dazwischen der Mediator. Bald ging es nicht mehr um Positionen, sondern um Hintergründe, später um Ideen und schließlich um eine Einigung mit einer langen Liste an Übereinkünften, die die vorherige Frage nach Ja oder Nein eher kurios erscheinen ließ. Alle Seiten hatten gewonnen.

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