13 Nov

Mediation in politischen Konflikten

veröffentlicht 13. November 2017 abgelegt unter Aktuell, Internationale Mediation, Mediation, Rubrik Mediation International, Verhandlung

Sollte sich die EU in die Katalonien-Krise einschalten?

Wäre eine Mediation hier nicht das adäquate Format, es mit einem ersten Schritt in Richtung einer konstruktiven Lösung zu versuchen? Wer, wenn nicht die EU, könnte eine Vermittlung in die Wege leiten?

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Über 100 Wissenschaftler, Politiker und Journalisten, darunter Robert Menasse (Gewinner des Deutschen Buchpreises 2017) schrieben am 3. November an den EU-Kommissionspräsidenen Jean-Claude Juncker und den EU-Ratspräsident Donald Tusk einen Brief, in dem sie konstatierten: „Das Schweigen der EU und ihre Ablehnung einer erfindungsreichen Vermittlung lässt sich nicht rechtfertigen.“ Sie betrachten die Missstände – entgegen der Ansicht der EU – nicht als eine innere Angelegenheit des Landes.

Für eine Mediation ist es längst noch nicht zu spät.

Lesen Sie dazu auch:

Schmach des Schweigens. Es ist spät, aber nicht zu spät für eine Mediation der EU, um die Katalonien-Krise zu entschärfen von Luc Jochimsen, in: Der Freitag, Ausgabe 45/2017 14

Den Separatisten werden Märtyrer geboren von Hans-Christian Rößler und Michael Stabenow, in: Frankfurter Allgemeine, vom 03.11.2017

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