21 Sep

Ombudsstelle des Deutschen Fondsverbandes steigert Fallzahlen in 2014

veröffentlicht 21. September 2015 abgelegt unter Aktuell, Allgemein

Die Ombudsstelle für Investmentfonds ist die Verbraucherschlichtungsstelle für Fondsprodukte und Finanzdienstleistungen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch. Sie wird bis zu einem Beschwerdewert von 10.000 EUR tätig, wenn sich die Streitigkeit nicht um sogenannte “grundsätzliche Fragen” dreht. Somit ist ihr Wirkungskreis von vornherein recht eingeschränkt und lediglich auf den Kleinanlegerbereich ausgerichtet. Diese Einschränkung erscheint vor dem Hintergrund auch sinnvoll, dass gerade bei kleineren Schadenssummen, Anleger eher davor zurückschrecken die Unwägbarkeiten eines Gerichtsverfahrens einzugehen und in der Ombudsstelle eine risikoreduzierende Alternative geschaffen wurde.

Schaut man sich die Entwicklung der Fallzahlen der Ombudsstelle für Investmentfonds an, so ist ein Anstieg der eingegangenen Beschwerden von 74 auf 92 Verbraucherbeschwerden zu verzeichnen. Gemessen an der absoluten Zahl an investierten Anlegern erscheint diese Fallzahl, trotz des Wachstum, jedoch sehr gering.

In ihrer Schlichtungstätigkeit erzielte die Ombudsstelle in 2014 eine Eingungsquote von 71 % und klärte die Beschwerden in 46 % der Fälle zu Gunsten des Verbrauchers.

Angesichts der geringen Beschwerdezahl fehlt es der Ombudsstelle noch an der breiten Akzeptanz und vorallem Bekanntheit, die insbesondere durch den BVI (91 Mitglieder, verwalten nach eigenen Angaben direkt oder indirekt das Vermögen von 50 mio Menschen) geleistet werden müsste.

Den kompletten Tätigkeitsbericht finden Sie hier.

 

 

 

 

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