Das Neue erschließt sich nur dem, der ausgetretene Pfade verlässt. Eine fehlertolerante Lernkultur ist dafür ein Muss. Wenn das Umfeld komplex und die Zukunft unvorhersehbar sind, werden Fehlversuche zur Normalität. Die 1-2-4-alle-Methode und eine Erzählwerkstatt können dabei helfen, über Fehler zunächst offen zu reden und sie dann aus der Welt zu schaffen.
Eine rechtlich mögliche Lösung kann für Konfliktparteien dennoch ungerecht wirken. In der Mediation ist dieses Empfinden zentral, weil tragfähige Vereinbarungen mehr brauchen als formale Stimmigkeit. Sie müssen für die Beteiligten nachvollziehbar sein und zur eigenen Lebenswirklichkeit passen.