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„Du wolltest dich schon vor einer Woche darum kümmern!“, „Du bist immer so aggressiv!“ – Sätze wie diese fallen bei Streitereien häufiger. Aber helfen sie dabei, den Konflikt zu begrenzen? Nein! Im Rahmen des Harvard-Konzepts wurde eine Perspektive entwickelt, die darauf fokussiert, sich in die gegnerische Position hineinzuversetzen. Dies beugt pauschalen Vorverurteilungen der Person oder ihres Standpunktes vor (Fisher / Ury, zitiert nach Rüttinger / Sauer 2016). Um der anderen Partei dabei zu helfen, meinen Standpunkt zu verstehen, sollten Ich-Botschaften verwendet werden. Sätze wie „Du hast Unrecht!“ schüren ein größeres Konfliktpotenzial als selbstkundgebende Formulierungen wie „Das sehe ich anders!“ Eine Idee als „Schwachsinn“ abzutun ist weniger geeignet als zu entgegnen: „Mir ist unwohl dabei, das so zu machen!“
„Größer, schneller, weiter“ war lange Zeit der Maßstab für ein glückliches Leben. Das dies nicht unbedingt der Fall ist, zeigen die letzten Jahre. Immer mehr, vor allem junge Menschen, wenden sich vom Konsumzwang ab. Riesige Häuser, die den Nachbarn imponieren sollen oder ein noch schnelleres Auto in der Garage, diese materiellen Dinge rücken immer mehr in den Hintergrund. An Wichtigkeit gewinnt die persönliche Freiheit und ein stressfreies und erfülltes Leben.
Tags: Leben, Haus, Tiny
Menschen mit ähnlichen Charaktereigenschaften und Interessen kommen besonders gut miteinander aus und führen positivere Beziehungen – ein Paradigma, das auch für Verhandlungen gilt?