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Ein Buch über aktuelles Faktenwissen zeigt uns auf, dass die Welt besser wird – nicht überall gleich viel, aber Schritt für Schritt. Der leider schon 2017 verstorbene Hans Rosling war Professor für internationale Gesundheit und hat unter anderem die „Gapminder-Stiftung zur verständlichen Aufbereitung von Statistiken“ gegründet. In seinem Buch: „Factfulness. Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist“ geht es um das Phänomen, dass sehr viele Menschen dazu neigen, Fakten fehlzuinterpretieren, selbst wenn sie sie schwarz auf weiß vor sich liegen haben. Dazu nutze er offiziellen Daten von Weltbank, Weltgesundheitsorganisation und stellte eigene Recherchen an. Auch für Mediatoren dürfte das Buch interessant sein, denn Aufgeregtheit und „individuelle“ alternative Fakten begegnen uns auch in Mediationen, vor allem wenn es um hocheskalierte Emotionen geht. Gut, wenn wir ein wenig mehr über die Wirkung unserer Instinkte zu erfahren. Zum Beispiel unsere Neigung, das Schlechte aufmerksamer Wahrzunehmen als das Gute. Den Instinkt der Negativität.
In Bayern ist die Schlacht geschlagen. In Hessen läuft der Countdown. Für EMNID, Infratest dimap, die Forschungsgruppe Wahlen, FORSA und alle anderen Institute, die die mal mehr und mal weniger treffsichere Vorhersage des Wählerverhaltens zu einem überaus lukrativen Ereignis mit gewinnmaximierendem Spannungsbogen eines mehrwöchigen Umfragemarathons aufgepimpt haben, ist der politische Herbst 2018 die konjunkturelle Verlängerung des Jahrhundertsommers. Ob Projektion (sog. Sonntagsfrage) oder 18-Uhr-Prognose: Ihr Produkt ist die Illusion demoskopischer Unfehlbarkeit und voyeuristische Neugierde speist die Auftragsbücher der von Parteien und Medien inflationäre angeheuerten Dienstleister.
Im Juli dieses Jahres wurde zum ersten Mal ein Verbraucherschlichtungsbericht vom Bundesamt für Justiz veröffentlicht. Darin wird eine Auswertung der Tätigkeitsberichte und die Evaluationsberichte der Verbraucherschlichtungsstellen vorgenommen. In Folge der Einführung des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) am 1. April 2016 wurden in Deutschland bereits 25 Verbraucherschlichtungsstellen anerkannt, eingerichtet oder beauftragt. Damit gelangt Deutschland auf Platz fünf der Verbraucherschlichtungsstellen in der Europäischen Union. Auf Platz eins befindet sich Frankreich, mit fast 70 Verbraucherschlichtungsstellen. Danach folgen das Vereinigte Königreich, Italien und Dänemark.
Was uns der gute alte Goethe hier als Bürgerpflicht mit auf den Weg gibt, funktioniert womöglich in der Nachbarschaft, aber sicherlich nicht in der Welt der eigenen Gedanken
Mediatorin Sosan Azad über die Kunst des Zuhörens und die Streitkultur in Deutschland
Giuseppe Conte, der designierte Ministerpräsident in Italien lehrte bisher Jura an der Uni Florenz, zudem gilt er als anerkannter Schlichter und Mediator. Politisch ist er unerfahren und gehört keiner Partei an.
In deutschen Medien kaum erwähnt, finden seit Monaten Massenproteste in Nicaragua gegen die sandinistische Regierung mit Daniel Ortega an deren Spitze statt.
Deutsche Unternehmen verlieren Jahr für Jahr rund 100 Milliarden Euro, weil jeder siebte Arbeitnehmer innerlich gekündigt hat – und wer hat Schuld?
Diese interessante These stellte der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani am 2. Februar 2018 im Fachforum „Integration durch Wohnen“ in Potsdam auf.
In diesem Jahr geht der Göttinger Friedenspreis zu gleichen Teilen an den Musiker und Liedermacher Konstantin Wecker und an die Redaktion der Zeitschrift Wissenschaft & Frieden (W&F).
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den britischen Diplomaten Martin Griffiths am letzten Donnerstag einstimmig zum neuen Sonderbeauftragten für den Jemen berufen.
Ecuadors Außenministerin Fernanda Espinosa beschuldigt Großbritannien, seine Bemühungen um eine Lösung für Wikileaks-Gründer Julian Assange aufzugeben. Das Vereinigte Königreich sei nicht bereit, mit ihr über die Freilassung von Julian Assange zu sprechen
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