Die Nachfolgerfrage birgt eine der Hauptursachen von Konflikten in Unternehmerfamilien. Geht es doch um Macht, Geld und Liebe. Die Ansichten, wer letztlich das Unternehmen führen soll, gehen in Unternehmerfamilien oft weit auseinander. Auch das Loslassen ihres Lebenswerkes ist ein großes Problem: Ein schwerer Schritt, mit dem neben einer hohe Verantwortung auch die Angst vor dem eigenen Bedeutungsverlust verbunden ist.
Öffentliche Diskussionen werden immer aggressiver. Etablierte Medien verlieren an Einfluss und Glaubwürdigkeit. Terrorwarnungen, Gerüchte, Verschwörungstheorien, Skandale verbreiten sich in Echtzeit rund um den Globus. „Alternative Fakten“ war das Unwort des Jahres 2017.
Die Anfälligkeit für radikale Positionen war laut Experten noch nie so groß wie heute.
Schon sechs Bundeswehrmandate wurden im wenige Tage alten Bundestag verhandelt. Wäre es nicht besser, Krisen vorzubeugen, statt Soldaten in Krisengebiete zu entsenden?
In einem Interview über Kriegsursachen, Konflikte und deren Zusammenhang mit Religionen spricht der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche, Renke Brahms, mit Joerg Helge Wagner vom Weser-Kurier.
Konfliktmanagement-Studie der Europa-Universität Viadrina und PricewaterhouseCoopers veröffentlicht. Als Kernergebnis konstatieren die Autoren, dass sich das Konfliktmanagement der deutschen Unternehmen deutlich professionalisiert hat
Die Studie nahm die Entschädigung im Sinne des Akzeptanzmanagements für Projekte unter die Lupe und ging dabei der Fragestellung nach ob Akzeptanz für Projekte die gesellschaftlich sinnvoll, aber mit individuellen Nachteilen verbunden sind, verbessert werden, wenn man die Betroffenen belohnt anstelle von entschädigt.
Dr. Gernot Barth ist Mediator und Herausgeber des Fachmagazins “Die Mediation”. In einem Interview mit web.de wurde er kürzlich zum Asylstreit zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer befragt.