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Die aktuelle Pandemie verändert das Leben jedes Einzelnen. Die Menschen, aber auch die Unternehmen brauchen Zeit, um die veränderte Situation wahrnehmen, darauf reagieren, aber auch in ihr agieren zu können. Und dort, wo es Aktionen gibt, gibt es auch Konflikte. Wie diese sich verändern und was diese Veränderungen für den Bereich Mediation und Konfliktmanagement bedeuten, darüber hat sich die TRANSFER mit Professor Dr. habil. Gernot Barth unterhalten.
Ein gut untersuchtes Phänomen der angewandten Sozialpsychologie ist der Anker-Effekt: Versuchspersonen erhalten eine augenscheinlich irrelevante numerische Information (z. B. auf die Frage: „Wie lauten die letzten vier Ziffern Ihrer Mobiltelefonnummer?“) und werden daraufhin gebeten, zu einem anderen Sachverhalt eine numerische Schätzung abzugeben (z. B. „Wann starb der Mongole Dschingis Khan?“). Interessanterweise liegen die Schätzungen überzufällig häufig in der Nähe der ersten Information. Dieser Effekt lässt sich auch auf Verhandlungssituationen übertragen: Einigungen liegen häufig in der Nähe des ersten Angebots – wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
ZDF-Interview mit Prof. Dr. Barth

Trotz Bußgeld: Es wird wohl weiterhin Menschen geben, die auf einen Mund-und-Nasen-Schutz verzichten. Wie kann man sie zum Umdenken bewegen?
In den letzten Jahren hat sich durch die Digitalisierung das klassische Arbeitsumfeld für Büroangestellte erheblich verändert. Hinzu kommt, dass sich mit der Verbreitung des Internets neue Rollen und noch nie dagewesene Berufsgruppen ergeben haben. Manche Mitarbeiter arbeiten komplett von ihrem Home Office und kommunizieren lediglich über E-Mails, Telefon oder Videokonferenzen mit ihren Kollegen oder Vorgesetzten. All diese Veränderung können einen Arbeitgeber vor neue Herausforderungen stellen. Hier ein paar Tipps, wie ein Arbeitgeber ein positives Arbeitsumfeld fördern kann.
Viele kennen die Situation: Man mochte einen neuen Job antreten, und im Bewerbungsgespräch wird die Frage nach der Gehaltsvorstellung gestellt. Eine sehr angespannte und kompetitive Situation – denn beide Parteien haben unterschiedliche Vorstellungen vom Ergebnis. Forscher haben herausgefunden, dass Kellner, die die Bestellung der Kunden inhaltlich, sowohl mimisch als auch sprachlich, nachahmen, mehr Trinkgeld bekommen.
Die Vorbereitungszeit für eine Verhandlung übersteigt die eigentliche Verhandlungszeit um Längen. Dabei überlegen sich die Parteien unter anderem, welche Strategien sie verfolgen, welche Taktiken hilfreich sind und welche Inhalte Priorität haben. Dabei sollte der Einfluss von Emotionen in Verhandlungen nicht vernachlässigt werden.
Einige Wissenschaftler werden nicht müde, die Vorteile von Unehrlichkeit in Verhandlungen hervorzuheben. Wer bereit ist, die Tatsachen geschickt zu den eigenen Gunsten zu verdrehen oder dem Gegenüber gleich eine vollständige Lügengeschichte zu erzählen, ist laut der Verhandlungsforschung oft deutlich erfolgreicher und erzielt höhere Gewinne. Als Paradebeispiel wird hier oft Machiavelli genannt – jener italienische Diplomat, dem angeblich jedes Mittel recht war, um seine Ziele zu erreichen. Doch gilt dieses Prinzip auch für typische Verhandlungssituationen im Alltag?
Eine erhöhte Auftragslage, hoher Leistungsdruck, eine Vielzahl von Terminen oder ein schlechtes Arbeitsklima sorgen für Stress im Büro. Immer mehr Büroangestellte leiden unter akutem Stress und fühlen sich nach Feierabend ausgelaugt und müde. So wirkt sich dauerhafter Stress nicht nur negativ auf der Arbeit, sondern auch im Alltag aus. Mediziner und Wissenschaftler haben längst bestätigt, dass ein zu stressiges Arbeitsumfeld für ein erhöhtes Risiko von Depressionen oder einem Burnout sorgen.
Tags: Stress, Planung, Sport
Ob echter Technik-Freak oder einfacher Handy-Nutzer, um den Einsatz verschiedener technischer Geräte kommt niemand im Alltag herum. Fast unbemerkt geht die Entwicklung diverser Technologien voran und sorgt für eine schleichende Veränderung unserer Lebensgewohnheiten. Bei aller Schnelllebigkeit, die vorrangig im beruflichen IT-Umfeld Beachtung finden, sollten sich auch Privatpersonen nicht den wichtigsten Trends und Neuerungen vom Cloud Computing bis zum Edge Computing verschließen.
Gestern abend erhielten wir die erste panische Mail eines Kunden: Bitte den Begriff „Webinar“ überall auf unserer Webseite durch „Online-Seminar“ ersetzen und ihn nie mehr in unseren Pressetexten verwenden.

Der Hintergrund: Seit einigen Wochen geistert durch das Internet die Nachricht, der Begriff „Webinar“ sei eine eingetragene Marke und seine Verwendung könne zu Abmahnungen führen.
Stellen Sie sich folgendes Mediationsszenario vor: Die Konfliktparteien stehen sich gegenüber, die Fronten sind verhärtet, Spannung liegt in der Luft – und plötzlich fängt einer der Beteiligten an zu lachen. Vielleicht, weil ihm die Situation plötzlich albern und absurd vorkommt, vielleicht aber auch, weil der Mediator – bewusst und gleichzeitig sensibel vorgehend – einen Scherz eingebaut hat. Ganz egal, was der Grund ist: Dieses Lachen löst die Situation auf und hilft den Konfliktparteien, die Auseinandersetzung aus einer ganz neuen, weniger ernsten und einseitigen Perspektive zu sehen.
Mit der Lockerung des Shutdowns kehren viele Mitarbeiter, die bisher in Kurzarbeit waren oder im Homeoffice arbeiteten, wieder an ihre „normalen“ Arbeitsstätten zurück – oft mit gemischten Gefühlen. Deshalb brauchen Führungskräfte gerade jetzt feine Antennen für deren Emotionen.
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